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Trotz Rekordzahlen bleibt VW vorsichtig

Martin Winterkorn sitzt in einem VW Golf Cabrio GTI. © dapd Fotograf: David Hecker Detailansicht des Bildes VW-Chef Winterkorn wagt keine Rekord-Prognosen für 2013. (Archivbild) Was sich Ende vergangener Woche bereits bei der Kernmarke VW abgezeichnet hat, setzt sich in der Gesamtbilanz des Automobilherstellers fort. Mit mehr als 9 Millionen verkaufter Autos erreicht Volkswagen einen neuen Rekordabsatz. Die VW-Tochterunternehmen Audi und Porsche haben ebenfalls Bestmarken erreicht. Für 2013 will Konzernchef Martin Winterkorn allerdings keine allzu optimistischen Aussagen treffen. Vor Beginn der der nordamerikanischen Automesse in Detroit, sagte er am Sonntag: "Vor uns liegen große Herausforderungen", und zielte damit auf die angeschlagenen Märkte in Europa ab. Bei der Volkswagen-Tochter MAN sind Tausende Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt worden.

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Eine Mitarbeiterin prüft im VW-Werk in Wolfsburg den Motorraum eines Golf VI. © ddp Fotograf: Philipp Guelland
 

Volkswagen eröffnet sein 100. Werk

Der Wolfsburger Autobauer wächst und wächst und wächst: Am Dienstag hat VW im mexikanischen Silao sein weltweit 100. Werk eröffnet. Weitere Werke sollen in diesem Jahr folgen. mehr

Überproduktion in Europa

Winterkorn rechnet mit einer Überproduktion aller Autohersteller von drei Millionen Autos in Europa. "Wir werden versuchen, die Fabriken auszulasten. Wir sind nicht unzuversichtlich." Präzisere Angaben wolle er erst nach der Jahresbilanz im März machen. In den USA konnte der Konzern unterdessen eine alte Rekordmarke von 1970 knacken: 596.000 Autos wurden hier ausgeliefert, 34 Prozent mehr als noch 2011. China ist aber weiterhin der wichtigste Einzelmarkt für VW. Der Absatz stieg hier im knapp ein Viertel auf 2,81 Millionen Wagen an.   

GM setzt auf USA

Dieter Zetsche, Daimler AG © picture-alliance Detailansicht des Bildes Für Daimler-Chef Zetsche wird der US-Markt immer wichtiger. (Archivbild) Im Gegensatz zu VW ist für Daimler die USA zum wichtigsten Absatzmarkt geworden. Mit 305.000 Verkäufen und einem Plus von 15,4 Prozent ist Deutschland damit als bedeutende Absatzbringer abgelöst. "Zum Glück konnte ich immer, wenn ich schlechte Nachrichten aus der alten Welt gehört habe, Steve Cannon (Daimler US-Chef) anrufen, um unsere US-Verkaufszahlen zu bekommen", sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche im Rückblick auf 2012.

Toyota an der Spitze

Trotz aller Rekorde: Den Großkonkurrenten General Motors (GM) wird VW nach Schätzungen von Experten nicht ausstechen können. Bei GM wird mit rund 9,2 Millionen verkauften Autos gerechnet, offizielle Zahlen sind noch nicht veröffentlicht. Klar ist aber, Toyota steht mit 9,7 Millionen an der Spitze des Hersteller-Rankings nach Absatz. 2018 will VW ganz oben stehen.

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VW möchte bis 2018 Weltmarktführer in  in allen Kategorien werden: ökonomisch, ökologisch, beim Gewinn, beim Absatz.....etc. © imago, Fotolia Fotograf: sepp spiegl, mibPhoto
 

Dossier: VW auf dem Weg an die Weltspitze

Bis 2018 will Volkswagen größter Autobauer der Welt werden. Aber es geht nicht nur um Größe. Auch technologisch und ökologisch will Volkswagen die Konkurrenz abhängen. mehr

Dieses Thema im Programm:

Aktuell | 14.01.2013 | 12:00 Uhr

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Lkw von der Firma MAN in einer Reihe © dapd Fotograf: Nigel Treblin
 

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Ab heute wird in Salzgitter nur noch in einer Schicht produziert. (14.01.2013) mehr


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