Nach langer Geheimniskrämerei ist er da: der neue Golf VII.
Am Dienstagabend hat VW das neue Modell in der Berliner Nationalgalerie vor 700 Gästen präsentiert.
Volkswagen hatte eine aufwendige Show vorbereitet, um das lange angekündigte Modell im besten Licht zu präsentieren.
Schließlich gilt das Modell als Wegmarke zum Ziel des Wolfsburger Autobauers, bis 2018 an der Weltspitze der Branche zu stehen. Nach VW-Angaben ist der Golf VII sechs Zentimeter länger ...
... rund einen Zentimeter breiter als sein Vorgänger.
Konzernchef Martin Winterkorn betonte während der Präsentation die Umweltfreundlichkeit des Modells.
Doch genau da hagelt es Kritik von Umweltschützern. Vor der Nationalgalerie war die Stimmung denn auch gar nicht so feierlich wie in den Präsentationsräumen: Greenpeace-Mitglieder waren vorgefahren, um gegen den ihrer Meinung nach zu hohen Verbrauch und CO2-Ausstoß des Golf VII zu protestieren.
Bereits am Nachmittag hatten die Demonstrationen in Berlin begonnen: Greenpeace-Aktivisten positionierten sich mit Protestschildern vor der Nationalgalerie und verteilten Flugblätter. Mit nur kleinen Änderungen hätte man den neuen Golf deutlich umweltfreundlicher machen können, so die Kritik.
Am Abend griff die Polizei ein und beendete die Demonstration.
Winterkorn bezeichnete den Golf trotz der Proteste als "klares, unübersehbares Zeichen für umweltfreundliche Mobilität".