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Ein Sensor meldet an einen zentralen Rechner, ob ein Parkplatz belegt oder frei ist.
Jeder Autofahrer kennt das Problem: Vor allem in Innenstadtnähe sind Parkplätze grundsätzlich Mangelware. Runde um Runde kurvt so manch Verkehrsteilnehmer um den Block - immer in der Hoffnung, dieses Mal einen freien Stellplatz zu finden. Das leidige Suchen könnte bald ein Ende haben. In Braunschweig wird zurzeit eine neue Technik getestet, die es Autofahrern ermöglicht, über das Smartphone freie Parkplätze ausfindig zu machen. Und damit nicht genug: Der Stellplatz lässt sich auch gleich reservieren, damit ihn nicht ein anderer Autofahrer blockieren kann, der vielleicht schneller vor Ort ist.
In das Pflaster der Nimesstraße und der Taubenstraße sind mehr als 70 Sensoren eingelassen worden. Sie erfassen freie Parkplätze und übermitteln die Informationen über einen Zentralrechner auf internetfähige Handys. Und das mitsamt einer Route zum freien Stellplatz, sagt Ralf Krenkel, Geschäftsführer des Verkehrs-Dienstleisters Bellis, der das Projekt im Auftrag eines amerikanischen Software-Anbieters steuert. Mit dem Test in Braunschweig werde das System erstmals in Europa erprobt. Laut Krenkel liefert es Informationen über freie Flächen, die nicht von Leitsystemen erfasst werden, also Parkplätze direkt am Straßenrand. Später seien auch Reservierungen von "Premium-Stellplätzen" über das Handy denkbar.
Die technische Ausstattung kostet rund 400 Euro pro Parkplatz. Für die Finanzierung sollen langfristig die Kommunen ins Boot geholt werden. Klaus Benscheidt, Leiter des Fachbereichs Tiefbau und Verkehr in Braunschweig, sieht in dem System durchaus Potenzial: Autofahrer könnten per Handy etwa über freie Parkplätze mit Ladestationen für Elektroautos informiert werden. Die Stadt werde aber zunächst die Testphase abwarten. Sie endet im späten Frühjahr.
Schöne Idee - nur geschäftstüchtig?
Einleuchtend, wunderbar, die Kommunalpolitiker können sich schon mal mit den Erstellungskosten vertraut machen. Beim Autofahren darf dann auch noch fleißig das Mobiltelephon bedient werden - die... [mehr]