Eine Stadt bereitet sich auf den NPD-Landesparteitag vor. Rechtsextreme und gewaltbereite Gegendemonstranten sollen voneinander fern gehalten werden. Ein Schloss hält die Bauzäune zusammen,...
...die um den Veranstaltungsort - die Stadthalle - errichtet wurden. Konsequent aber vergeblich hatte die Stadt Northeim versucht, den Parteitag der rechtsextremen Partei zu verhindern.
Aus Angst vor Ausschreitungen lassen Geschäftsleute ihre Läden abriegeln. Hier bringen Bauarbeiter Spanplatten an einer Arztpraxis an.
Die Stadt verschärfte die Sicherheitsvorkehrungen. Zur Bewachung der Stadthalle wurde ein Sicherheitsdienst engagiert.
Neben dem "Bündnis gegen Rechts", Gewerkschaften und demokratischen Parteien haben auch kirchliche Organisationen zu einer Anti-NPD-Demonstration aufgerufen. Vertreter der Grünen kündigten Sitzblockaden an, um zu verhindern, dass die NDP-Mitglieder die Stadthalle erreichen können.
Die Polizei erwartet mehr als 1.000 Teilnehmer zu den Anti-NPD-Protesten, darunter bis zu 200 gewaltbereite Demonstranten aus der linken Szene. Die Initiatoren forderten dazu auf, friedlich gegen die Ideologie der NPD zu protestieren.