Der amerikanische Popart-Künstler James Rizzi ist in der Nacht zum zweiten Weihnachtsfeiertag im Alter von 61 Jahren gestorben.
Die Kunst von Rizzi war farbenfroh und fröhlich. In Braunschweig wurde das kunterbunte "Rizzi-Haus" am Rande der Altstadt nach den Plänen des Amerikaners gestaltet.
Der verspielte Umgang mit Formen und Farben kennzeichnet das Braunschweiger "Happy Rizzi House".
Wiederkehrende Motive sind neben lachenden Gesichtern auch Herzen, Sterne und Vögel.
An der höchsten Stelle misst der Gebäude-Komplex fünf Geschosse, ansonsten ist er dreigeschossig angelegt.
Das "Rizzi-Haus" wurde im Jahr 2001 fertiggestellt. Durch die bunten Farben kontrastiert das Gebäude stark mit dem Turm der Magnikirche.
Der verstorbene Künstler verschönerte auch diesen Triebwagen, der zwischen Bremen, Hamburg und Uelzen verkehrt: die "Rizzi-Lokomotive".
Rizzis Kunst schaffte es auch auf die Straße: 1999 gestaltete er gleich mehrere Modelle des VW New Beetle.
Auch diese Boeing 757, die hier über den Frankfurter Flughafen rollt, wurde durch den Popart-Künstler James Rizzi zu einem Kunstwerk.
Rizzi starb nach Auskunft seines deutschen Verlags Art 28 in seinem New Yorker Studio. Hier ist er an seinem Arbeitstisch in Manhattan zu sehen.