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Es ist vollbracht: Glockenpalast öffnet

von Imke Caselli

Seit Jahren ist der Glockenpalast ein beliebtes Fotomotiv bei Gifhorn-Touristen: Das imposante Gebäude steht direkt neben dem Internationalen Mühlenmuseum und ist mit seinen goldenen Kuppeln, dem Glockenturm und den vielen Holzschnitzereien schon von Weitem zu sehen. Der Palast, einem Kloster im altrussischen Baustil nachempfunden, ist zusammen mit dem 2007 errichteten Denkmal "Europäische Freiheitsglocke" ein Symbol für die Völkerverständigung und die Einheit Europas. Namensgeberin ist eine Nachbildung der russischen Zarenglocke aus dem Kreml in Moskau, der größten Glocke der Welt, die auf dem Gifhorner Gebäude thront. Bisher durfte kein Besucher den Glockenpalast betreten, doch jetzt ist es geschafft: Nach 16 Jahren Bauzeit ist er fertig und seit Mittwoch geöffnet. 

Kunsthandwerker aus Osteuropa zeigen ihre Arbeiten

Bauherr ist der Chef des Internationalen Mühlenmuseums, Horst Wrobel. Seine Idee: ein Europäisches Kunsthandwerkerinstitut. Vor allem Künstler aus Osteuropa sollen im Glockenpalast künftig ihre Handwerkskunst zeigen, sie anderen beibringen und sich selbst fortbilden. Besucher sollen ihnen bei der Arbeit über die Schulter schauen können. Insgesamt acht Ateliers sind in dem Gebäude entstanden, daneben große Konferenz- und Ausstellungsräume.

Grundsteinlegung von Gorbatschow

Schirmherr der architektonischen Hommage an russische Baukunst ist Michail Gorbatschow. Der frühere sowjetische Präsident hatte am 19. September 1996 auch den Grundstein für das Gebäude gelegt. Geöffnet ist der Glockenpalast dienstags, mittwochs, donnerstags, sonnabends und sonntags von 11 bis 16 Uhr. Der Eintritt für Erwachsene kostet zehn Euro.

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Ausstellungsraum im Inneren des Glockenpalasts in Gifhorn.  Fotograf: Eva Werler
 
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"Hier soll die Kunst leben"

16 Jahre haben Künstler mit Horst Wrobel am Gifhorner Glockenpalast gearbeitet. Nach der Eröffnung stehen Kunsthandwerkern aus ganz Europa acht Ateliers zur Verfügung.

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Mühlen aus Portugal und Griechenland. © Ph. Oppermann/Mühlenmuseum Fotograf: Ph. Oppermann/Mühlenmuseum
 

In Gifhorn klappern Mühlen aus aller Welt

Im Mühlenmuseum stehen mehr als ein Dutzend Exemplare. (14.05.2012) mehr

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Eine Mühle aus Portugal. © Ph. Oppermann/Mühlenmuseum Fotograf: Ph. Oppermann/Mühlenmuseum
 
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Das Mühlenmuseum Gifhorn gibt einen Überblick. (14.05.2012)

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Der Innenhof des Glockenpalasts in Gifhorn.  Fotograf: Eva Werler
 
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Die Betreiber des Glockenpalasts informieren über seine Geschichte und geben Hinweise für Besucher.

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