Animation: Was ist Fracking?
Beim Fracking wird Erdgas gewonnen, das gewissermaßen im Stein gefangen ist. Dafür müssen die feinen Gesteinsschichten aufgebrochen werden.
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Gasförderung per Fracking ist wegen möglicher Umweltbelastungen äußerst umstritten. (Archivbild)
Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) will es möglicherweise verbieten, Umweltschützer laufen schon länger Sturm: Die Ablehnung gegen das sogenannte Fracking ist groß. In Braunschweig beschäftigen sich Experten auf dem "Niedersächsischen Grundwasserkolloquium" noch bis Freitag mit der umstrittenen Bohrmethode zur Gasförderung aus tiefen Gesteinsschichten.
Bei den Wissenschaftlern herrscht Skepsis gegenüber dem Verfahren. "Natürlich muss man sich Sorgen um das Grundwasser machen. Insbesondere nach den Berichten, die man aus den Vereinigten Staaten kennt", sagte Stefan Ladage von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe gegenüber NDR 1 Niedersachsen. Derzeit kämen jedoch alle verfügbaren Studien grundsätzlich zu dem Schluss, dass ein umweltverträglicher Einsatz des Fracking möglich und mit dem Trinkwasserschutz auch vereinbar sei.
Eine Möglichkeit, um das Grundwasser zu schützen, ist das Auskleiden des Bohrloches mit Zement. Der Mitinitiator der Braunschweiger Konferenz, Joachim Wolf, bleibt trotzdem skeptisch. "Keine Technik ist vollkommen gefahrlos. Und deshalb sollten wir in Gebieten, wo wir Grundwasser fördern, das Risiko erst einmal nicht eingehen", so Wolf. Zunächst müssten in anderen Gebieten Erfahrungen gesammelt werden, wie das Fracking einigermaßen umweltgerecht durchgeführt werden kann.
Die Forscher vermuten in Deutschland über zwei Millionen Kubikmeter Schiefergas unter der Erde - ein Großteil davon in Niedersachsen. Solange der Schutz des Grundwassers aber nicht garantiert sei, so die Experten, werde dieser Energie-Schatz wohl nicht gehoben werden.
Restrisiko
ISTvan ADLER... der Vergleich mit der Asse wäre vielleicht besser geeignet. Damals galt die Asse als Sicher.... und das restrisiko galt als Minimal.. die Bewohner rund um die Asse waren auch nicht... [mehr]
@Istvan Adler
es ist schön ds hier auch Befürworter dieses Fracking verfahrens zu Wort kommen, so funktioniert Demokratie... Aber hier Beispiel mit Dem Autofahrer, welcher Sie über den Haufenfahren könnte hinkt aus... [mehr]
Jeden Tag, wenn ich bei "Grün" über die Fußgängerampel gehe, besteht das Restrisiko, dass ich von einem Autofahrer, der sein Haltegebot missachtet, zu Tode gefahren werde. Trotzdem gehe ich über die... [mehr]
Restrisiko?!
Liebe(s)r Restrisiko, Benzol ist z.Bsp. in Benzin, Diesel und in Spuren in Erdgas enthalten. Wenn Sie Angst vor Benzol haben sollten Sie weder tanken, Auto fahren, mit fossilen Brennstoffen heizen... [mehr]
Erneut Schaden an Stahlleitung – “Benzol ist auch im Trinkwasser”
Ich habe auch noch einen Link: Erneut Schaden an Stahlleitung – “Benzol ist auch im Trinkwasser” Verfasst am: 08. Juni 2012 An einer Stahlleitung der RWE Dea AG wurde gestern erneut eine Leckage... [mehr]