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Die Polizei Gifhorn hat drei Personen festgenommen, der einen Dobermann geknebelt in einen See geworfen haben sollen. (Themenbild)
Der grausame Tod der Dobermannhündin im Maikampsee in Gifhorn ist aufgeklärt: Die Polizei konnte mithilfe zahlreicher Hinweise die Verantwortlichen für die Tat ermitteln. Die 36-jährige Hundebesitzerin und ihr 41-jähriger Lebensgefährte hatten offenbar keine Lust mehr auf den Hund und wollten ihn loswerden. Zusammen mit einem Freund beschlossen sie daher, den Hund zu ertränken. Nach anfänglichem Leugnen räumten sie jetzt ein, das Tier gemeinsam getötet zu haben.
Ein Angler hatte am Freitagabend die grausige Entdeckung gemacht: Der Mann sah den Hund im See treiben. Nachdem er die etwa einjährige Dobermannhündin aus dem Wasser gezogen hatte, war klar: Es handelte sich um einen Fall grausamer Tierquälerei. Dem Tier waren die Pfoten sowie Maul und Nase mit Panzerband zugeklebt worden. "Anschließend wurde das Tier derart verschnürt in den See geworfen, wo der Hund dann qualvoll ertrunken sein muss", so die Polizei. Ein Ehepaar aus dem Landkreis Gifhorn hatte 1.000 Euro Belohnung auf Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Täters führten.