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Bombe in Braunschweig erfolgreich entschärft

Ein Polizist an einer Straßensperre. © NDR Fotograf: Peter Jagla Detailansicht des Bildes Das Gebiet rund um den Fundort der Bombe musste evakuiert werden. Der in Braunschweig-Rühme entdeckte Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Mittwochabend um 21.46 Uhr entschärft worden. Nach Angaben eines Feuerwehr-Sprechers gab es dabei keine Komplikationen. Die größte Herausforderung für die beteiligten Einsatzkräfte sei im Vorfeld die Organisation der unerwartet vielen Krankentransporte gewesen. 70 Personen seien beim Verlassen ihrer Wohnung auf Hilfe angewiesen gewesen. "Damit hatten wir nicht gerechnet", sagte der Sprecher. Insgesamt mussten rund 3.000 Menschen während der Bombenentschärfung ihre Wohnungen verlassen.

Kleinere Staus auf der Autobahn 2

Weil die Autobahn 2 zwischen Braunschweig-Hafen und Braunschweig-Flughafen im Evakuierungsgebiet lag, musste sie auch gesperrt werden. In Richtung Berlin bildete sich ein Stau von rund zwei Kilometern. Richtung Hannover staute sich der Verkehr auf fünf Kilometer. Auch die Autobahn 391 zwischen dem Ölper Kreuz und Wenden wurde für knapp eine Stunde gesperrt. Aktuelle Verkehrsmeldungen finden Sie hier.

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Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

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Bombe lag im Wasserloch

Der Blindgänger lag in einem freigepumpten Wasserloch auf einer Wiese im Norden von Braunschweig. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hatten die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg bei Luftbildauswertungen entdeckt und die sofortige Sprengung veranlasst. Von der Evakuierung waren unter anderem die Bereiche Bienrode, Kralenriede, Lincoln-Siedlung und Gewerbegebiet Hansestraße betroffen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 16.01.2013 | 17:00 Uhr

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Sandsäcke stehen nach einer Bombensprengung vor einem Haus in Hannover. © dpa - Bildfunk Fotograf: Julian Stratenschulte
 

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