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Zukunft von Asylbewerberheim bleibt ungewiss

Ein Gang in einem Asylbewerberheim. © dpa/picture-alliance Fotograf: Peter Kneffel Detailansicht des Bildes In Meinersen werden vor allem die hygienischen Zustände bemängelt. (Themenbild) Von unmenschlichen Verhältnissen und Schikanen des Landkreises ist die Rede. 60 Flüchtlinge fordern in einer Petition die Schließung des Asylbewerberheims in Meinersen im Landkreis Gifhorn. Der Petitionsausschuss des Landtages hat sich der Sache angenommen, eine Entscheidung nun jedoch vertagt. Die Vorwürfe der Flüchtlinge stünden im Widerspruch zu den Aussagen der Behörden.

Ausschuss verlangt Akteneinsichten

Akteneinsichten sollten nun Klarheit bringen, erklärte Ausschussmitglied Filiz Polat von den Grünen. Die Asylbewerber fordern, dass sie in normalen Wohnungen untergebracht werden und Arbeitserlaubnisse erhalten.

Hygienische Zustände bemängelt

Bereits im April 2011 war die Einrichtung in die Kritik geraten, nachdem ein Flüchtling aus Nepal in dem Heim Selbstmord begangen hatte. Damals protestierten mehrere Asylbewerber vor dem Kreistag in Gifhorn und bemängelten zudem die Hygiene in dem Flüchtlingsheim. Das Ministerium wies damals die Kritik an den Zuständen in der Sammelunterkunft zurück. Fachleute hätten die Unterbringung 2010 geprüft und nichts beanstandet.

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