Asse: Erstes Atommülllager unter der Erde
In dem ehemaligen Salzbergwerk Asse II wurden knapp 126.000 Fässer radioaktiver Müll eingelagert. Die Schachtanlage soll geschlossen werden - sie droht einzustürzen. mehr
Sechs Asse-Ordner bekommt der niedersächsische Untersuchungsausschuss vom Kanzleramt.
Im Dauerstreit um die Herausgabe von Akten über das Atommülllager Asse kann der Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtags einen Erfolg verbuchen: Wie die Braunschweiger Zeitung berichtet, stellt das Bundeskanzleramt dem Ausschuss sechs weitere Ordner mit Asse-Unterlagen zur Verfügung. Damit sei jedoch keine Anerkennung einer rechtlichen Verpflichtung verbunden, hieß es.
Das Bundesverwaltungsgericht hatte im August festgestellt, der Ausschuss könne bei der Forderung zur Aktenherausgabe grundsätzlich das Recht auf "Amtshilfe" geltend machen. Die Unterlagen sollen weiteren Aufschluss darüber geben, wie es zu der Pannenserie in dem ehemaligen Salzbergwerk bei Wolfenbüttel kommen konnte.