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Güterzug-Unfall: Viele Züge wieder pünktlich

Menschen laufen unter einer Anzeigetafel. © NDR-Online Fotograf: Eric Klitzke Detailansicht des Bildes Die meisten Züge erreichen den Hauptbahnhof Hannover wieder planmäßig. Die Reparaturarbeiten nach dem Güterzug-Unfall am Wochenende in Hannover kommen voran. Inzwischen sind vier der fünf Gleise an der Unfallstelle wieder in Ordnung, wie ein Bahnsprecher sagte. Es gebe genug Platz, die meisten Züge an der Unfallstelle vorbeizuleiten. Allerdings müssen die ICE-Züge auf der Nord-Süd-Route zwischen München und Hamburg/Bremen voraussichtlich noch bis Samstagabend 18 Uhr über Hildesheim und Lehrte umgeleitet werden. Dadurch verlängert sich die Fahrzeit um etwa 45 Minuten.

Die meisten Züge können wieder planmäßig fahren

Alle anderen Züge des Fernverkehrs können wieder planmäßig verkehren. Weil der Betrieb jedoch eingleisig ist, kann es dennoch zu Verspätungen kommen. Diese sollen laut Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis aber nur fünf bis zehn Minuten betragen. Betroffen ist vor allem die Regionalbahn von Halberstadt nach Hildesheim. Wegen einer Umleitung kommt es zu Verspätungen. Da der Bahnhof Sarstedt nicht angefahren wird, rät die Bahn Reisenden, die Linie 4 oder den metronom zu nutzen. Die Regionalzüge nach Braunschweig und Wolfsburg fahren dagegen wieder nach Plan. Das gilt auch für die metronom-Verbindungen. Im S-Bahn-Verkehr kann es laut Meyer-Lovis vereinzelt noch zu Verspätungen kommen, bis auf die Linie S 5 sollen diese aber auch wieder nach Plan fahren.

Die Umleitungen im Überblick

Die S 5 fährt nicht über Hannover-Bismarckstraße und Hannover-Linden/Fischerhof. Um diese Bahnhöfe zu erreichen, können Reisende die S 1 oder S 2 beziehungsweise die Stadtbahn-Linien 3 und 7 bis Hannover-Linden/Fischerhof nutzen. Voraussichtlich ab Freitag verkehren diese S-Bahnzüge wieder planmäßig.

Die Züge des DB Regionalverkehrs aus Richtung Halberstadt bzw. Bad Harzburg werden über Lehrte nach Hannover umgeleitet und fahren nicht über Sarstedt. Reisenden nach Sarstedt steht die S 4 zur Verfügung.

Instandsetzung dauert länger als gedacht

Die Instandsetzungsarbeiten werden voraussichtlich am Sonnabend abgeschlossen sein. Zunächst hieß es, dass dies spätestens Donnerstagabend der Fall sei. Die Mitarbeiter der Bahn seien rund um die Uhr im Einsatz, so der Bahnsprecher. Sie müssen auf rund 1.000 Metern die Gleise erneuert und zudem drei Weichen austauschen.

Bahn informiert im Internet

Über alle Verspätungen und Umleitungen informiert die Bahn auf ihrer Internetseite. "Reisende sollten dies vor Fahrtantritt unbedingt nutzen", so der Bahnsprecher weiter.

Der mit Industriemüll und Autoteilen beladene Zug war am Sonnabend auf dem Weg von Nürnberg nach Seelze gegen 2.30 Uhr rund 500 Meter vor dem Hauptbahnhof entgleist. Ursache für den Unfall war laut Bundespolizei sehr wahrscheinlich ein heiß gelaufenes Radlager, das zu einem Achsenbruch an einem Güterwaggon führte. Der Wagen entgleiste und riss dabei zwei weitere Waggons mit.

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Wegen einer entgleisten Bahn ist der Zugverkehr im Bahnhof Oldenburg unterbrochen. © NDR Fotograf: Andreas Barnickel
 
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