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McAllister wirbt in Brasilien für CeBIT 2012

David McAllister begrüßt Geraldo Alckmin, Gouverneur von Sao Paulo, Brasilien. © dpa-Bildfunk Fotograf: Julian Stratenschulte Detailansicht des Bildes Auf einem Treffen mit dem Gouverneur von Sao Paulo, Geraldo Alckim (rechts), machte McAllister Werbung für die CeBIT 2012. Am zweiten Tag seiner Südamerika-Reise hat Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) im brasilianischen Sao Paulo die Werbetrommel für die CeBIT 2012 gerührt. Gemeinsam mit rund 200 geladenen Gästen stimmte er sich auf die größte Computermesse der Welt in Hannover ein, bei der Brasilien im kommenden Jahr das Partnerland sein wird. "Brasilien ist aus Sicht der Informations- und Telekommunikationsbranche einer der spannendsten und dynamischten Märkte weltweit", lobte McAllister den "absoluten Wunschpartner".

McAllister besucht Künstlermarkt

David McAllister schaut auf afrikanische Holzpuppen. © dpa-Bildfunk Fotograf: Julian Stratenschulte Detailansicht des Bildes Ministerpräsident McAllister besuchte zum Auftakt seiner reise einen Künstlermarkt in Embu. Eingeläutet hatte der Ministerpräsident seinen Aufenthalt in Brasilien am Sonntag mit einem Besuch auf einem traditionellen Künstlermarkt in Embu."Brasilien ist, wenn in jeder Ecke Musik zu hören ist", sagte McAllister beim Rundgang durch die knapp 20 Kilometer von der Millionenmetropole Sao Paulo entfernte Kleinstadt. Begleitet wurde er dabei vom deutschen Botschafter Wilfried Grolig und Generalkonsul Matthias von Kummer.

Reise mit großer Delegation

Für insgesamt acht Tage ist McAllister in Brasilien und Argentinien unterwegs. Begleitet wird er von einer 80-köpfigen Delegation mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft, unter anderem von der Deutschen Messe AG oder der Nord/LB. Als Türöffner will er den Weg für niedersächsische Unternehmen auf den südamerikanischen Wachstumsmarkt ebnen.

Besuch im VW-Werk geplant

David McAllister sitzt in einem Flugzeug © dpa-Bildfunk Fotograf: Julian Stratenschulte Detailansicht des Bildes Ministerpräsident McAllister verbringt insgesamt acht Tage in Südamerika. Im Rahmen seines Programms wird McAllister mit seiner Delegation auch das älteste VW-Auslandswerk in Anchieta besuchen. Es wurde vor mehr als 50 Jahren gegründet. VW beschäftigt in vier brasilianischen Werken insgesamt 23.000 Arbeitnehmer. McAllister, der den 20-Prozent-Anteil seines Bundeslandes an den VW-Stammaktien zäh verteidigt, betonte vor der Abreise die große "Bedeutung, die der südamerikanische Markt für die Wirtschaft und Wissenschaft Niedersachsens hat".

Treffen mit Argentiniens Präsidentin

In Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires stehen zahlreiche politische Gespräche auf der Agenda, unter anderem mit der Präsidentin Christina Fernandez de Kirchner. Thema dürfte auch der schwelende Handelsstreit zwischen den beiden größten Ländern Südamerikas sein. Argentinien hatte die Einfuhr vieler ausländischer Produkte zu Beginn des Jahres gestoppt oder mit hohen Zöllen belegt, um sein Handelsdefizit zu entschärfen - gegen die Regeln der Welthandelsorganisation und der regionalen Freihandelszone Mercosur. Brasilien zog im Frühjahr nach.

Während McAllisters Abwesenheit wird Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (CDU) die Rolle des Regierungschefs in Niedersachsen einnehmen: Er ist der älteste Minister, der nicht auf einer Delegationsreise ist.

Weitere Informationen
VW möchte bis 2018 Weltmarktführer in  in allen Kategorien werden: ökonomisch, ökologisch, beim Gewinn, beim Absatz.....etc. © imago, Fotolia Fotograf: sepp spiegl, mibPhoto
 

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