Letzte Arbeiten am Schloss
In den letzten zweieinhalb Jahren wurde das Schloss in Herrenhausen wiederaufgebaut. Jetzt steht es kurz vor der feierlichen Eröffnung. Die letzten Arbeiten laufen. (21.12.2012)
Bildergalerie startenEtwa 70 Jahre nach seiner Zerstörung ist am Freitag in Hannover das neu aufgebaute Schloss Herrenhausen eröffnet worden. Den Festvortrag hielt der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, Andreas Voßkuhle. Zur Eröffnung kamen kurz vor der Landtagswahl am Sonntag auch Ministerpräsident David McAllister (CDU) und sein Herausforderer, Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD). Zudem war royaler Besuch aus Großbritannien zugegen: die beiden Prinzessinnen Beatrice und Eugenie von York. Das Schloss war 1943 von Bomben der Alliierten zerstört worden und wurde am Rande des berühmtem Barockgartens wieder aufgebaut.
Die Volkswagenstiftung, Deutschlands größter Wissenschaftsförderer, hat das historische Gebäude nach den Originalplänen des hannoverschen Hofbaumeisters Georg Ludwig Friedrich Laves (1788-1864) für rund 21 Millionen Euro neu errichten lassen. Hinter der rekonstruierten historischen Fassade sind ein modernes Tagungszentrum und ein Museum entstanden, das das frühere Leben am Hofe zeigen soll. Das Museum wird im Frühjahr eröffnet. Bei einem Tag der offenen Tür ist das Schloss Ende März für jedermann zugänglich.
Im ursprünglichen Schloss lebte der Welfenherrscher Georg I., der zugleich König von Großbritannien war. Unter den etwa 300 geladenen Gästen befanden sich daher auch seine Nachfahren: Beatrice und Eugenie Mountbatten-Windsor, die Enkelinnen der britischen Königin Elizabeth II., die in der Vergangenheit mit schrillen Outfits, ungewöhnlichen Hutkreationen und durchtanzten Partynächten für vielerlei Schlagzeilen gesorgt haben. Jetzt haben die beiden Frauen eine neue Mission: Sie wollen ein Zeichen setzen und Verbundenheit zwischen Hannover und Großbritannien demonstrieren.
Die Töchter von Prinz Andrew und Sarah "Fergie" Ferguson wollten mit ihrer Werbetour aber noch mehr erreichen. Ziel des Besuchs sei es, Studenten, Geschäftsleute und Touristen auf die Insel zu locken, so ein Sprecher des Palastes. Am Donnerstag waren Beatrice und Eugenie bereits in Berlin zu Gast. In der Hauptstadt fuhren sie vom Brandenburger Tor zur britischen Botschaft. Am Freitag trugen sich die Prinzessinnen vor den Feierlichkeiten im Schloss Herrenhausen bereits in das goldene Buch der Stadt ein. Zudem war ein Besuch der Tierärztlichen Hochschule geplant. Ihr Vater Andrew werde die Reisekosten aus seinem Privatvermögen tragen, hieß es vom Palast.
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Wer denkt sich denn solche Titel aus? Das Schloss kann "offen" sein, aber nicht "auf". Mach mal das Schloss auf und dann ist es offen. [mehr]
Ungleichheit
A propos "friesischer Preuße": Auch im alten Preußen ging es nicht nur nach dem Leistungsprinzip, wie man an den alten Junkern sah... Da scheint mir Niedersachsen gerade im republikanischen Sinne... [mehr]
Royale Sozialdemokraten
Ich bin kulturell ein friesischer Preusse, kein Hannoveraner. Das Land Niedersachsen ist einfach historischer Unsinn, mit diesen Leuten verbindet mich nichts gemeinsames. Unglaublich, dass die... [mehr]
Das englische Königshaus ist sehr deutsch.
Im englischen Königshaus fließt soviel deutsches Blut (Haus Hannover, Sachsen-Coburg (umbenannt in Windsor), Teck, Battenberg (umbenannt in Mountbatten)), dass man fast sagen kann, dass das englische... [mehr]