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Ein Sarstedter soll eine junge Frau im Zug angegriffen haben - eine von unzähligen Taten. (Themenbild)
Diebstahl, Nötigung, Hausfriedensbruch, Körperverletzung, notorisches Schwarzfahren - die Liste der Vorwürfe gegen einen 42-jährigen Sarstedter ist lang. Warum ist der offenbar aggressive Gewalttäter noch auf freiem Fuß? Diese Frage stellt sich nach der jüngsten mutmaßlichen Tat des Mannes einmal mehr. Es passierte in einem Regionalexpress zwischen Hannover und Sarstedt: Laut Polizei pöbelte der Mann eine junge Frau an, dann schlug er ihren Kopf mehrfach gegen eine Glasscheibe. Andere Fahrgäste gingen dazwischen und konnten dadurch wohl Schlimmeres verhindern. Der mutmaßliche Täter ist längst polizeibekannt: Es laufen rund 100 Ermittlungsverfahren gegen den Sarstedter.
Die Rechtslage sei dafür verantwortlich, dass der Sarstedter nicht verhaftet werde, so die Staatsanwaltschaft. (Themenbild)
Die Taten hätten sich alle innerhalb der vergangenen zwei Jahre abgespielt, teilt die Polizei mit. Dennoch konnte der Mann nach seiner aktuellen Befragung wieder nach Hause gehen. Einen Haftbefehl gegen ihn gebe es nicht, so die Ermittler. Die zuständige Staatsanwaltschaft in Hildesheim erklärt das mit einer komplizierten Rechtslage: Haftgründe wie Verdunkelungs- oder Fluchtgefahr bestünden bei dem Mann nicht, sagte Staatsanwalt Bernd Seemann. Er habe die Polizei jetzt aber aufgefordert, die Ermittlungen in diesem Fall möglichst schnell abzuschließen. Und: Man werde dann Mittel und Wege prüfen, dieser Serie ein Ende zu setzen.
Die junge Frau wurde bei dem Übergriff in der Regionalbahn leicht verletzt. Sie erlitt eine Gehirnerschütterung sowie Prellungen im Gesicht und am Arm. Inzwischen gehe es ihr besser und sie sei wieder zu Hause, teilte die Bundespolizei mit.
Unsere liebe Justiz
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