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Land verleiht Juliane Bartel Medienpreis

Niedersachsens Medienschaffende haben am Donnerstagabend gespannt nach Hannover ins Landesfunkhaus des NDR geblickt. Denn Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) hat im Kleinen Sendesaal den Juliane Bartel Medienpreis an Autoren aus Fernsehen und Hörfunk verliehen. Mit dem Preis wolle das Ministerium ein differenziertes Frauenbild in den Medien fördern, hieß es. "Geschlechterstereotype sind weniger vordergründig, aber noch immer allgegenwärtig", sagte Özkan, die sich mehr Frauen in Entscheidungspositionen von Fernsehsendern und Printmedien wünschte.

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Dr. Arno Beyer, Stellvertretender Intendant des NDR und Direktor des Landesfunkhauses Niedersachsen. © NDR Fotograf: Screenshot
 
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Festrede von Dr. Arno Beyer

"Es geht nicht nur um das Geld": Dr. Arno Beyer, Stellvertretender Intendant des NDR und Direktor des Landesfunkhauses Niedersachsen, erklärt, was den Juliane Bartel Preis ausmacht.

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Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration Aygül Özkan. © NDR Fotograf: Screenshot
 
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Festrede von Ministerin Aygül Özkan

Die Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Aygül Özkan (CDU), hält die Festrede anlässlich der Verleihung des Juliane Bartel Preises 2011.

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Preisträger in vier Kategorien

Für den mit insgesamt 12.000 Euro dotierten Preis wurden 19 Beiträge in vier Kategorien nominiert. Janina Kalle und Tobias Schlegl wurden für "Schlegl in Aktion: Es geht auch ohne Frauen!" in der Kategorie "Dokumentation, Reportage, Feature, Magazinbeitrag unter zehn Minuten" ausgezeichnet. Auf satirische Weise zeichnet der NDR Beitrag ein reales Bild über Meinungen von Männern.

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Tobias Schlegl mit Interviewpartner © Screenshot
 
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Frauen: Mann kann auch ohne

06.02.2011 | 22:45 Uhr
NDR Fernsehen: extra 3

Nur zwei Prozent Frauen sitzen in den Vorständen der 30 größten deutschen Unternehmen. Tobias Schlegl fragt die Männer warum. Von extra 3 Autorin Janina Kalle.

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Überzeugt hat die Jury auch der Beitrag "Mein Leben - Seyran Ates" von Sabine Jainski und Ilona Kalmbach, der von einer Frauenrechtlerin handelt, die eine sexuelle Revolution im Islam fordert. Die Autorinnen erhielten den Preis in der Kategorie "Dokumentation, Reportage, Feature, Magazinbeitrag länger als zehn Minuten".

In der Kategorie "Fernsehfilm und Fernsehserie" haben Emily Atef und Esther Bernstorff mit einem bewegenden Film über postnatale Depression die Jury überzeugt. Der Film "Das Fremde in mir" zeigt den Kampf einer jungen Mutter und ihren Weg zur Heilung. Den Preis in der Kategorie "Hörfunk" hat Gerit von Leitner für ihr Porträt "Eine unvernünftige Frau - Diane Wilson" erhalten.

Verstorbene Fernsehjournalistin ist Namensgeberin

Insgesamt hatten sich 130 Autorinnen und Autoren für die Auszeichnung beworben. Der Frauen-Medien-Preis ist nach der 1998 gestorbenen Fernsehjournalistin Juliane Bartel benannt. Er wurde bereits zum elften Mal vom Land Niedersachsen vergeben.

Kooperation mehrerer Institutionen

Juliane Bartel © picture-alliance / dpa Fotograf: picture-alliance / dpa Detailansicht des Bildes Eine herausragende Journalistin: Die 1998 verstorbene Juliane Bartel. Der Preis wurde in Kooperation mit dem NDR Landesfunkhaus Niedersachsen, der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM), Radio Bremen, der Leibniz Universität Hannover, dem Landesfrauenrat Niedersachsen e.V., der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen und der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauenbeauftragte und Gleichstellungsbeauftragte verliehen.

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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hannover/medienpreis117.html
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Tageschau-Sprecherin Judith Rakers. © NDR Fotograf: Screenshot
 
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Laudatio von Judith Rakers

Die Gewinner in der Kategorie "Fernsehfilm und -serie".

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Laudatio von Tayfun Bademsoy

Die Gewinner in der Kategorie "Dokumentation, Feature, Magazinbeitrag länger als zehn Minuten".

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Laudatio von Andreas Neumann

Die Gewinner in der Kategorie "Hörfunk".

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