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52.000 Packungen Kekse will Bahlsen-Chef Werner M. Bahlsen spenden. Wie viele Zähne dabei wohl zusammenkommen?
"Wir lassen uns nicht erpressen", hatte Bahlsen-Chef Werner M. Bahlsen zunächst gesagt. Am Mittwochabend war er dann doch bereit, sich auf den Erpresser zuzubewegen: Der hannoversche Keks-Hersteller hat dem Dieb des vergoldeten Messing-Kekses ein Angebot gemacht. 52.000 Packungen Kekse werde das Unternehmen an 52 soziale Einrichtungen spenden - wenn das 20 Kilo schwere, 100 Jahre alte Wahrzeichen wieder auftaucht.
Ob das dem Krümelmonster reicht? Das blaue Monster hatte am Dienstag in einem Erpresserbrief verlangt, dass Bahlsen einen Tag lang alle Stationen des Kinderkrankenhauses Bult mit Keksen versorgen soll - und zwar bitte mit denen mit Vollmilchschokolade. Außerdem sollen die 1.000 Euro Belohnung, die Bahlsen dem Finder versprochen hat, an ein Tierheim gehen. Wohlgemerkt erst danach will sich das Krümelmonster wieder melden und mitteilen, wo der Keks sich befindet. Bahlsen will den Spieß nun umdrehen.
Dem Brief lag auch ein Foto bei, auf dem das Krümelmonster einen überdimensionalen Metall-Keks in den Händen hält. Bahlsen geht davon aus, dass es sich bei dem abgebildeten Keks um das Original handelt. "Es sieht so aus, als ob er echt ist", so der Firmenchef. An die Erpresser appellierte er: "Bringt uns den Keks zurück!" Auf das Krümelmonster angesprochen sagte er: "Da hat sich jemand einen Scherz erlaubt und versucht, die Angelegenheit ins Humorvolle zu ziehen."
Tatsächlich sprechen auch die Indizien gegen eine Täterschaft des Krümelmonsters. Auf dem Bild im Erpresserbrief ähnelt es mit seinem glatten Fell und dem spitzen Mund eher Kermit dem Frosch. Außerdem gehört das Krümelmonster zweifellos zu den weniger intelligenten Monstern. Haben wir es in der Sesamstraße jemals schreiben gesehen? Auch sein Sprachschatz, der sich vornehmlich auf das Wort "Keeeeeeekse!" beschränkt, legt nahe, dass der Erpresserbrief von einem Intelligenteren geschrieben wurde. Auch hier kommt Kermit infrage, der stets für jede Frage eine passende Erklärung parat hat.
... wie beispielsweise Kermit, der Frosch. Der hat, man vergleiche die Augen- und Mundpartie, sehr viel Ähnlichkeit mit dem Erpresser. Okay, er ist grün und kneift die Augen manchmal zusammen. Vielleicht hat sich Kermit nur in ein blaues Kostüm gezwängt? Ist ja bald Karneval! Liebe Polizei: Ihr solltet den Frosch nicht zu früh als Verdächtigen von der Liste streichen.
"Als alter Krimifan habe ich meine Zweifel an der Täterschaft des Krümelmonsters. Das ist, was man allgemein einen "Red Herring" nennt. Denn seit 2005 frisst das Krümelmonster ganz erzieherisch wertvolle Kost, im Wesentlichen Kohlrabi und nur gelegentlich einen Vollkornkeks (womit, nebenbei und mal ganz ernst gesagt, eine der erfolgreichsten Figuren der Sesamstraße vollkommen verhunzt wurde). Der Kekshunger ist nicht mehr da, also hat das Monster auch kein Motiv!"
"Ich muss ganz ehrlich sagen, dass das Krümelmonster auf dem Bild eher eine Mischung aus Krümel und Kermit ist... Mansollte DNA-Proben von beiden nehmen und nach einem unehelichen Froschmonsterkind fahnden!"
"Meine Meinung: Bahlsen sollte Diese Angelegenheit eher sportlich sehen. Die Outlett-Stores plündern und die Kinder großzügig beschenken. Die 1000 Euro sind im Tierheim gut angelegt und steuerlich absetzbar. Nutze diese einmalige Gelegenheit zu deinem Vorteil. Eine bessere PR Möglichkeit läßt sich kaum finden. Meine Sympathie gilt beiden Seiten."
"Ich appeliere an Bahlsen den Erpressern nach zu geben und die Forderungen zu erfüllen. Dies würde wirklich mal gute PR bringen. Und wer kann Krümmelmonster schon wiederstehen?"
"Also ich find die Aktion hat etwas Robin-Hood mäßiges...Eigentlich ganz OK, gibt schlimmeres"
Gegen das Krümelmonster als Verdächtigen spricht zudem die Größe des Bahlsen-Kekses. Dieser ist mit seinem Ausmaß von 50 mal 40 Zentimetern nur wenig kleiner als das Krümelmonster selbst. An dieser Stelle würde aber auch Kermit als Verdächtiger ausscheiden, der noch kleiner ist als das Krümelmonster. Vielleicht ein Fall für eine besonders erfahrene Ermittlerin - wie Charlotte Lindholm? Sie kennt sich in Hannover aus. Vom LKA bis zum Tatort an der Podbielskistraße ist es nur ein Katzensprung. Außerdem ist Frau Lindholm bekannt für ihre Alleingänge. Ein solcher wäre auch in diesem Fall notwendig, denn ihre Kollegen vom LKA Hannover sagen, sie seien nicht für den Keks-Fall zuständig.
Ein Bahlsen-Mitarbeiter hatte in der vergangenen Woche entdeckt, dass der überdimensionale Leibniz-Keks nicht mehr an der Fassade des Stammhauses hing.
null Kekse
ich habe den keks! ihr wollt ihn haben. und Deswegen wollt ihr an einem Tag im Februar Allen Kindern im Krankenhaus BULT Kekse schenken. Aber die mit Voll Milch, nicht Die Mit schwarzer schokolade und nicht die ohne Schokolade und einen goldenen Keks für die Kinder KREBS Station. SONST geht Das Nicht! und dazu wollt Ihr die 1000 Euro Belohnung an das tierheim in LANGENHAGEN Spenden. Also hoffentlich habt n den keks. SO Lieb WIE ich und wollt desHAlb wirklich Großzügig SEin! echt und Das ist ernst! Sonst: kommt der zu oskAr in die Mülltonne wirklich!!! WENN ihr das alles gemac Habt schreibe ICH wieder einen Brief. DA STEht Dann DRIN WO der Keks ist
krüMelMonster
so so. nun kommt die verwandschaft aus amerika um dem robin hood monster die keckslizenz zu nentziehen:) ? aber die wahrheit ist: " in der not zeigt sich ein wahrer held". ich werde ihn bis auf den... [mehr]