Es geht um Kekse - oder vielmehr um einen Keks, einen großen, goldenen Keks. Der wurde geklaut. Das Wahrzeichen des Gebäckherstellers Bahlsen ist verschwunden - und einer will's gewesen sein: das Krümelmonster. Aber kann das wirklich wahr sein?
Das Krümelmonster liebt Kekse - so viel steht fest. Aber NDR.de hat ein paar Beweise gefunden, die gegen den Sesamstraßen-Bewohner als dreisten Keks-Dieb sprechen.
Beweis 1: Das Krümelmonster trägt Fell - zotteliges Fell.
Das ist auf dem Foto, das bei der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" einging, jedoch nicht zu sehen.
Beweis 2: Das Krümelmonster trägt niemals Handschuhe. Denn die würden beim hastigen Vertilgen von Keksen und im Gestöber von Krümeln nur stören.
Beweis 3: Das Krümelmonster ist fast immer hungrig und fordert dann "Keeeeeekseeeee!" aber niemals nur "Kekse".
Beweis 4: Das Krümelmonster hat die Angewohnheit, von sich selbst in der dritten Person zu sprechen. Er würde daher niemals das Wort "ich" verwenden.
Beweis 5: Zudem lässt das Krümelmonster mit Vorliebe Artikel weg. Der Keks-Dieb jedoch schreibt in seinem Erpresserbrief weitgehend grammatikalisch korrekt.
Beweis 6: Sein monstermäßiger Hunger treibt das Krümelmonster oft dazu, alles um sich herum aufzufressen. Wenn es beispielsweise einen Buchstaben erklären soll, dann frisst es ihn meist auf. Entweder ist der Keks-Dieb also auf Diät oder es steckt jemand ganz anderes dahinter...
... wie beispielsweise Kermit, der Frosch. Der hat, man vergleiche die Augen- und Mundpartie, sehr viel Ähnlichkeit mit dem Erpresser. Okay, er ist grün und kneift die Augen manchmal zusammen. Vielleicht hat sich Kermit nur in ein blaues Kostüm gezwängt? Ist ja bald Karneval! Liebe Polizei: Ihr solltet den Frosch nicht zu früh als Verdächtigen von der Liste streichen.