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Flucht ins Abseits

Der 30. September ist der "Tag des Flüchtlings". Ein Tag, der genutzt wird, um auf Menschen in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen, mit denen die wenigsten im alltäglichen Leben in Berührung kommen. Auch in Niedersachsen führen Flüchtlinge, Migranten und Asylbewerber zumeist ein unauffälliges Leben. Viele bekommen gar nicht erst die Chance, in Erscheinung zu treten, sondern werden in Heimen fernab der Städte untergebracht. Dennoch gibt es Menschen, die in ihrer täglichen Arbeit mit den Schicksalen der Flüchtlinge konfrontiert sind und ihnen helfen. NDR.de hat einige von ihnen begleitet und sie über ihre Arbeit berichten lassen. Und wir haben mit jenen gesprochen, die es am meisten betrifft: den Flüchtlingen.

Maissara M. Saeed, ein Flüchtling aus dem Sudan, sitzt in seinem Zimmer in der Landesaufnahmebehörde Braunschweig und schaut aus dem Fenster. © ONLINE NDS Fotograf: Hannes Opel
 

Die Flucht nach der Flucht

Als Flüchtling kam Maissara M. Saeed aus dem Sudan nach Niedersachsen. Seit seiner Ankunft kämpft er um seine Rechte und eine menschenwürdige Behandlung. mehr

Gisela Wanner unterhält sich mit einer Patientin. © NDR Fotograf: Inga Mathwig
 

"Die Geschichten setzen mir zu"

Gisela Wanner war schon seit elf Jahren Therapeutin, als zum ersten Mal ein traumatisierter Flüchtling in ihrer Praxis erschien - von ihnen gibt es allein in Niedersachsen 16.000. mehr

Nezir Begovic in seinem Büro. © NDR Fotograf: Celia Borm
 

"Meine Klienten kommen nicht vor die Kamera"

Seit elf Jahren arbeitet Nezir Begovic bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Hannover. Er berät und vermittelt Migranten. Ein Beruf, den er gerne macht und der mit seiner Biografie eng verknüpft ist. mehr

Sigrid Boutebiba-Ludwig © NDR Fotograf: Jennifer Fandrich
 

Leben in der Illegalität

Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis werden als "irregulär Aufhältige" bezeichnet. Beim Diakonischen Werk finden sie Hilfe, ohne eine Abschiebung befürchten zu müssen. mehr

Ein Mann schraubt an einem Fahrrad in der Fahradwerkstatt Fazze in Hildesheim. © NDR Fotograf: Zane Kelere
 

Für Stunden ins Grüne - auf Jahre im Heim

Hildesheimer Studenten haben Fahrräder in das Flüchtlingslager Meinersen gebracht. Die Aktion sollte die Mobilität der Asylbewerber verbessern und auf ihre Lage aufmerksam machen. mehr

Weitere Informationen
Gekachelter Raum im Asylbewerberheim in Rinteln © NDR Fotograf: Eric Klitzke
 

Asylbewerberheim auf dem Prüfstand

Die Wohnsituation in Rinteln ist offenbar verbesserungswürdig. (24.8.2011) mehr


Kritik an Behörde nach Freitod in Abschiebehaft

Obwohl erhebliche Zweifel an der Identität eines 58-Jährigen bestanden, hat der Landkreis Harburg den Mann in Abschiebehaft genommen. (24.7.2010) mehr