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Conti setzt auf vernetzte Autos

Elmar Degenhart, Vorstandsvorsitzender der Continental AG. © dpa Fotograf: Arne Dedert Detailansicht des Bildes Conti-Chef Elmar Degenhart will auf vernetzte Mobilität setzen. (Archivbild) Das Auto der Zukunft fährt von ganz allein, kann aus der Ferne gewartet werden und wird damit einer der größten Nutznießer der Internet-Cloud. Der niedersächsische Autozulieferer Continental will künftig verstärkt auf die Vernetzung von Autos setzen. Dies hat Konzern-Chef Elmar Degenhart zum Start der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt mitgeteilt. Die Autos der Zukunft lassen sich aber nur verwirklichen, wenn sich der Autozulieferer selbst vernetzt. Wichtigste Partner sollen Computergigant IBM und Netzwerk-Spezialist Cisco werden. Im Vorfeld der IAA hatten Branchenkenner vermutet, Continental würde eine Zusammenarbeit mit Google bekannt geben.

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Das Cockpit eines Testwagens des Automobilzulieferers Continental ist zu sehen. © dpa Fotograf: Julian Stratenschulte
 

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Die Vernetzung der Mobilität ist "nur mit Hilfe starker Partnerschaften" möglich, sagte Degenhart am Dienstag. Von der neuen Generation der selbstfahrenden Autos verspricht sich das Unternehmen wieder höhere Absätze. "Es wird langsam nach oben gehen", sagte Degenhart im Hinblick auf das kommende Geschäftsjahr.

Die Möglichkeiten der neuen Vernetzung

Die Autos der Zukunft versprechen ihren Fahrern höchsten Komfort. Neben der Übermittlung von Stauwarnungen, Ampel- und Wetterdaten sowie freien Parkflächen in Echtzeit, wäre auf lange Sicht sogar ein kurzes Nickerchen hinterm Lenkrad denkbar. Die Wagen sollen nicht nur mit Daten aus dem Netz gefüttert werden, sondern auch untereinander kommunizieren, um den Fahrer schnell und sicher ans Ziel zu bringen. Softwareaktualisierungen müssten nicht mehr in der Werkstatt, sondern könnten aus der Ferne vorgenommen werden. Auch Navigationsgeräte könnten künftig über das Heim-W-LAN in der Garage aktualisiert werden. Denkbar ist ebenfalls, dass für verschiedene Fahrer Profile angelegt werden. Spiegeleinstellung und Temperatur würden dann entsprechend des Profils automatisch angepasst.

Zusammenarbeit mit Versicherern?

IBM hat darüber hinaus angedeutet, dass auch eine Kooperation mit Versicherern infrage käme. Die gewonnen Fahrt-Daten ließen eine Einschätzung des Unfallrisikos zu. Dementsprechend könnten die Tarife an das Fahrverhalten angepasst werden.

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Mitarbeiter kontrolliert Reifen. © dpa Fotograf: Rainer Jensen
 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 10.09.2013 | 13:30 Uhr

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Gelbe Fahnen mit dem schwarzen Schriftzug des Reifenherstellers Continental vor dem Hannover Congress-Centrum © dpa - Bildfunk Fotograf: Angelika Warmuth
 

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