Energiespar-Ideen für daheim
Zeit, den Stromfressern im eigenen Heim den Kampf anzusagen.
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Seit zwei Jahren beheizt Christian Walter dieses Haus mit Hilfe eines Blockheizkraftwerkes im Keller.
Spätestens seit den Ereignissen in Japan wächst erneut der Widerstand gegen Atomkraft - doch was sind die Alternativen? Die Nordländer wollen den Bau von Windkraftanlagen vor den Küsten vorantreiben - dann allerdings müssten zügig neue Stromleitungen für den Transport des Ökostroms von Nord nach Süd gebaut werden. Gegen ein geplantes Netzausbau-Beschleunigungsgesetz laufen allerdings viele Bürgerinitiativen Sturm. Man könnte natürlich auch mehr Kohlekraftwerke bauen - müsste damit allerdings eine höhere CO2-Belastung in Kauf nehmen. Oder man setzt auf die sogenannten Blockheizkraftwerke: Die machen aus Wärme Strom - und schonen so die Umwelt. Seit 2009 betreibt Christian Walter für ein Acht-Familienhaus in der hannoverschen Südstadt ein solches Blockheizkraftwerk. Und das hat allein im Jahr 2010 knapp 21 Tonnen Kohlendioxid eingespart.
Seit 2009 betreibt Christian Walter ein Blockheizkraftwerk für ein Mehrfamilienhaus in Hannovers Südstadt. Zur Stromproduktion wird dabei die Abwärme der Heizung genutzt.
Knapp 21 Tonnen CO2 hat die Anlage allein im vergangenen Jahr gespart.
"Ich musste die Heizung erneuern - und weil das Dämmen des Gebäudes wegen der vielen Ecken schwierig war, habe ich mich für die zentrale Heizung und das Blockheizkraftwerk entschieden", sagt Walter. 27.500 Kilowattstunden (kWh) Strom produzierte sein Keller-Kraftwerk im vergangenen Jahr, 21.000 davon wurden ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Nur 3.700 kWh musste Walter extern beziehen: "Das war im Sommer, denn wenn die Heizung nicht läuft, entsteht auch nicht genug Strom."
Interessierte können sich das Blockheizkraftwerk anschauen. Anmeldungen sind über die Klimaschutzagentur Hannover unter der Telefonnummer (0511) 22 00 22 - 20 oder per Mail unter kwk@enerju.net möglich.