Im August 2012 verlässt die "Celebrity Reflection" vor zahlreichen Schaulustigen die Dockhalle der Papenburger Meyer Werft. Das 319 Meter lange Kreuzfahrtschiff hat mit 16 Decks eins mehr als seine vier Schwesternschiffe.
Die "Celebrity Reflection" bietet Platz für insgesamt 3.030 Passagiere, die es sich in 1.515 Kabinen gemütlich machen können. Zentraler Punkt des Schiffes ist ein großes Theater, in dem jeden Abend ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm angeboten wird.
April 2012: Die "AIDAmar" läuft aus dem Dock der Meyer Werft. Es ist das sechste Kreuzfahrtschiff, das die Meyer Werft für die Reederei AIDA Cruises aus Rostock gebaut hat. Die "AIDAmar" hat wie ihre drei baugleichen Schwesterschiffe "AIDAluna", "AIDAblu" und "AIDAsol" den typischen roten Kussmund auf dem Bug.
Bei der Überführung auf der Ems musste die "AIDAmar" in dunkler Nacht die bekannten Nadelöhre passieren. Hier die Jan-Berghaus-Brücke in Leer.
Die "Disney Fantasy" ist im Januar 2012 aus dem Dock gelaufen. Ebenso wie sein Schwesterschiff "Disney Dream" ist der Luxusliner 340 Meter lang. Highlights an Bord sind eine Wasserrutsche aus Acrylglas und ein Theater mit 1.335 Sitzplätzen.
Die "Silhouette" ist der vierte Liner der "Celebrity"-Flotte für einen Auftraggeber aus Miami. Der Luxus-Kreuzer wurde Ende Juni 2011 überführt.
Viel kürzer als die "Disney Dream" ist die neueste Schöpfung der Meyer Werft mit 319 Metern nicht. Auf der "Celebrity Silhouette" finden 2.886 Passagiere Platz.
Die "Disney Dream" ist mit 340 Metern Länge und 65 Metern Höhe das größte jemals in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff. Der im Oktober 2010 vom Stapel gelaufene Luxusliner gehört damit nach Werftangaben auch zu den drei längsten Kreuzfahrtschiffen der Welt. An Bord finden rund 4.000 Passagiere in 1.250 Kabinen und 1.400 Besatzungsmitglieder Platz.
Die "Disney Dream" ist das erste von zwei Schiffen, die die Werft für die Reederei Disney Cruise Line gebaut hat. Eines der Aushängeschilder ist die erste Wildwasserbahn auf See. Der transparente "Aqua Duck" ist 233 Meter lang und ragt über den Schiffskörper hinaus.
Im April 2010 wurde die "Celebrity Eclipse" in Betrieb genommen. Die erste Fahrt hatte mit Urlaub allerdings nur wenig zu tun: Bei einer Rettungsmission wurden 2.000 im Aschechaos gestrandete britische Urlauber zurück nach Hause gebracht, nachdem der Vulkan Eyjafjallajökulls auf Island ausgebrochen war.
Der 315 Meter lange Luxusliner "Celebrity Eclipse" hat 540 Millionen Euro gekostet und ist das dritte von fünf Schiffen der "Solstice-Klasse", die die Meyer Werft bis 2012 an Royal Caribbean ausliefert.
Auf den ersten Blick unterscheidet sich die im Januar 2010 ausgelieferte "AIDAblu" kaum von ihren Schwestern "AIDAdiva", "AIDAbella" und "AIDAluna". Tatsächlich verfügt die 252 Meter lange "AIDAblu" aber über ein zusätzliches halbes Deck. Für alle Bierfreunde befindet sich zudem eine eigene Brauerei an Bord.
Anfang Februar wird bei eisigen Temperaturen im Hamburger Hafen die Taufe der "Aidablu" gefeiert. Taufpatin ist die Designerin Jette Joop.
Am 6. Juni 2009 verlässt die "Celebrity Equinox" das Baudock der Meyer Werft. Bei ihrer Entwicklung hat das niedersächsische Unternehmen den Fokus auf Umweltfreundlichkeit gelegt. Energieeffizente Systeme, so wie die optimierte Schiffsform und ein energiesparendes LED-Beleuchtungssystem, sollen bis zu 30 Prozent Energie sparen.
Die Überführung der großen Schiffe stößt bei Umweltschützern immer wieder auf Kritik. Für die Auslieferung der "Celebrity Equinox" muss die Ems um 1,90 m über NN aufgestaut werden. Die Naturschutzorganisation "WWF" befürchtet, dass durch das Aufstauen im Sommer Fische, Kleinstlebewesen und Jungvögel am Ufer sterben.
Das 252 Meter lange Clubschiff "AIDAluna" verlässt im Februar 2009 das Baudock der Meyer Werft in Papenburg in Richtung Palma de Mallorca, wo es am 4. April 2009 feierlich getauft wird. Von dem Hotelführer "Schlummer-Atlas" wird das schwimmende Luxushotel zum Schiff des Jahres 2010 gekürt.
13 Decks hoch passt die "AIDAbella" gerade noch unter die Köhlbrandbrücke des Hamburger Hafens. Allein der Rohbau des Schiffes brachte ein Gesamtgewicht von 25.000 Tonnen auf die Waage. Am 23. April 2008 in Rostock-Warnemünde getauft, fährt sie heute wie ihre Schwesterschiffe unter italienischer Flagge.
Maßarbeit der Schlepper - am 28. September 2008 wird die "Celebrity Solstice" durch die Dockschleuse der Meyer Werft bugsiert. Mit der Gesamtlänge von 315 Metern ist sie fast dreimal so lang wie ein Fußballfeld. So wie ihre Schwesterschiffe "Celebrity Equinox" und "Celebrity Eclipse" verfügt auch sie über eine umweltfreundliche Ausstattung.
Tausende Schaulustige finden sich ein, um die Reise von Papenburg über die Ems an die Nordseeküste zu beobachten. Hier passiert die "Solstice" bei Nebel und Regen den Emstunnel bei Leer.
Mit einer imposanten Lichtshow wird die "AIDAdiva" am 20. April 2007 in Hamburg getauft. Über 300.000 Zuschauer verfolgen die Zeremonie. Wenige Tage später startet das Schiff, das erste einer neuen Kreuzfahrer-Familie des AIDA-Unternehmens, seine Jungfernfahrt von Hamburg nach Palma de Mallorca.
Auch als "Schwimmender Konzertsaal" macht sich das Clubschiff einen Namen. Auf einer Kreuzfahrt mit den Wiener Philharmonikern erlebten die rund 1.800 Gäste Konzerte im Theatersaal in der Mitte des Schiffes. Mit einer Grundfläche von 3.000 Quadratmetern erstreckt sich das "Theatrium" über drei Decks.
Die im Herbst 2007 fertig gestellte "Norwegian Gem" ("Norwegisches Schmuckstück") gehört zu den größten und schnellsten Kreuzfahrtschiffen der Panamax-Klasse weltweit. Trotz seiner Größe ist das Schiff bei einer Reisegeschwindigkeit von 25 Knoten äußerst wendig.
Große Probleme bereitet im November 2007 die Überführung der 294 Meter langen "Norwegian Pearl". Für die Passage muss eine Hochspannungsleitung abgeschaltet werden. Der Spannungsverlust führt in ganz Europa zu massiven Stromausfällen. Der Vorfall setzt eine Diskussion über die Verlässlichkeit der Stromversorgung in Gang.
Die "Norwegian Jewel" feiert ihre Taufe im August 2005 in Miami. Patin des Juwels ist Melania Trump, Ehefrau des Immobilien-Millionärs Donald Trump. Entsprechend exklusiv die Inneneinrichtung - sie ist an die ersten großen Kreuzfahrtschiffe Anfang der 30er-Jahre angelehnt.
Die rund 400 Millionen Euro teure "Jewel of the Seas" wird im Februar 2004 von der niedersächsischen Werft an die Reederei "Royal Caribbean Cruise Line" übergeben. Mehr als 2.000 Passagiere haben Platz auf dem 300 Meter langem Luxusliner.
Umringt von Zuschauerbooten fährt "Mein Schiff" zur Taufe in den Hamburger Hafen ein. Der Reisekonzern TUI lässt sie 2009 komplett umbauen. Zuvor war das 1996 von der Meyer Werft ausgelieferte Kreuzfahrtschiff unter dem Namen "Galaxy" für die Reederei "Celebrity Cruises" im Einsatz.
Das allererste Kreuzfahrtschiff der Meyer Werft lief am 6. Mai 1986 vom Stapel. Es war der einzige Luxusliner, der in Papenburg im Freien gebaut wurde. Schon damals war das Zuschauerinteresse am Hafenbecken ziemlich groß.