In Bramsche kann derzeit im Museum Kalkriese eine Sonderausstellung über "Gladiatoren - Tod und Triumph im Colosseum" bewundert werden.
Die Superhelden der Antike - die Gladiatoren waren ganz unterschiedlich ausgestattet. Mit dem Netz konnte man seinen Gegner fesseln und mit dem Spieß lebensgefährlich verletzen oder töten.
Seltene Fundstücke sind Gladiatorenhelme. Davon existieren weltweit höchstens noch zehn Exemplare. Dieser stammt wohl aus der Zeit von 70 bis 80 n.Chr.
Diese Original-Beinschiene wurde bei Ausgrabungen in Neapel gefunden. Dort hatte ein Vulkanausbruch eine Gladiatorenschule verschüttet.
Das ist die rekonstruierte Ausrüstung eines Gladiatoren.
Gladiatoren waren für ihre Besitzer wie teure Rennpferde. Sie wurden trainiert, gehegt und mit diesen Geräten aufwändig medizinisch versorgt.
Namensschild eines römischen Promis. Die VIPs hatten im Kolosseum in Rom Stammplätze. Hier saß vermutlich der römische Ritter Aurelius Sempronius Serenus, der um 300 n. Chr. lebte.
In Kalkriese sind rund 40 Exponate aus dem ersten bis zum dritten Jahrhundert nach Christus ausgestellt. Dazu zählt auch dieses Baumaterial.
Das Baumaterial stammt aus dem Kolosseum in Rom, das heute noch als Vorbild für viele moderne Fußballstadien dient.
Bis zum 13. Oktober können im Museum Kalkriese nicht bloß Exponate bestaunt werden. Diese Videoprojektion vermittelt zusätzlich einen lebendigen Eindruck des Gladiatorendaseins im 1. Jahrhundert.
Anhand originalgetreuer Rekonstruktionen werden in der Ausstellung auch die Ausrüstungen in Lebensgröße erlebbar gemacht.
Bei aller Rekonstruktion und Erlebbarmachung, das Juwel der Ausstellung bleibt dieser Gladiatorenhelm, einer von weltweit gerade noch zehn erhaltenen und eine Leihgabe des archäologischen Nationalmuseums Neapel.