Stand: 03.02.2012 07:24 Uhr
Auf dem Eis droht Gefahr
Die sibirische Kälte hat uns in dieser Woche ganz schön im Griff: Seen und Teiche sind gefroren. Schlittschuhlaufen oder ein Spaziergang auf dem Eis sind aber lebensgefährlich, warnt die Feuerwehr. Auf dem Maschsee in Hannover zum Beispiel muss die Eis-Schicht mindestens 13 Zentimeter dick sein, bevor die Stadtverwaltung die Fläche freigibt. Daher warnen die Behörden davor, die Eisflächen zu betreten.
Retter sollten sich nicht in Gefahr bringen
Wer jemanden entdeckt, der ins Eis eingebrochen ist, sollte sich nicht selbst in Gefahr bringen, wie die Feuerwehr mahnt. Lieber einen abgebrochenen Ast, eine Stange einen Rettungsring, wie es sie oft an Badegewässern gibt, hinwerfen und vorher die Wasserretter der Feuerwehr rufen.
Rettung aus eisigem Wasser
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Der Winter birgt viele Gefahren: so zum Beispiel zugefrorene Seen und Teiche, die zum Begehen einladen, auf denen das Eis aber nicht dick genug ist, um einen Menschen zu tragen.
Schnell gerät bei solchen Eisspaziergängen jemand in Not. Ein Einsatz für die Wasserrettung der Feuerwehr, die am Donnerstag den Ernstfall geprobt hat.
Und das ist das Opfer, Michael Krohn. Dick eingepackt soll die Übung für ihn keine schweren körperlichen Konsequenzen haben.
Und auch die Helfer sind mit Neoprenanzügen vor Wasser und Kälte geschützt.
Dann geht es ab ins Wasser. Der Dreiecksteich in Hannover ist auch für das Testopfer eisig. Denn der Anzug hält zwar Wasser ab, wirklich warm hält er aber nicht.
Schon naht die Rettung. Mit einem Schlauchboot tasten sich die Helfer langsam an den In-Not-Geratenen heran.
Zudem werden weitere Rettungswege wie das Heranrobben auf Leitern geprobt, selbstverständlich vom Ufer aus mit einem Seil gesichert.
Am Ende hat es Michael Krohn sicher an Land geschafft und ist froh, wieder auf dem Trockenen zu sein. Ein paar Tropfen des eiskalten Wassers haben es nämlich trotz Anzugs in den Kragen geschafft.
Am Ende hat es Michael Krohn sicher an Land geschafft und ist froh, wieder auf dem Trockenen zu sein. Ein paar Tropfen des eiskalten Wassers haben es nämlich trotz Anzugs in den Kragen geschafft.