AKTUELLES AUS DER REGION
WETTER
NDR Verkehrsstudio
Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

Verkehrsmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern

Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr

 

NDR Wahlumfrage: SPD baut Vorsprung aus

Mecklenburg Vorpommern wählt im Herbst, Montage aus dem Schweriner Schloss, einer Wahlurne und der Flagge von MV © picture-alliance/ ZB, Fotolia.com, Stockphoto Fotograf: Jens Büttner, Martina Berg, ericsphotography Detailansicht des Bildes Nach einer aktuellen Umfrage im Auftrag des NDR bleibt die SPD stärkste politische Kraft im Nordosten. Rund fünf Monate vor der Landtagswahl bleibt die SPD die stärkste politische Kraft in Mecklenburg-Vorpommern. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Wahlumfrage unter 1.001 Wahlberechtigten, die das Meinungsforschungsinstitut Infratest-dimap im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks durchgeführt hat. Demnach kämen die Sozialdemokraten auf 34 Prozent, wenn am Sonntag der Schweriner Landtag gewählt werden würde. Das ist ein Zuwachs von 9 Prozentpunkten gegenüber der Umfrage vom Mai 2009.

Grüne im Aufwind, FDP stürzt ab

Die CDU kommt bei der sogenannte Sonntagsfrage auf 27 Prozent und wäre damit zweitstärkste Kraft. Gefolgt von der Linken mit 20 Prozent. Die Christdemokraten büßen gegenüber der Umfrage vom Mai 2009 Wählerstimmen ein (-5 Prozent). Die Linke verliert 2 Prozent. Große Verlierer sind die Freidemokraten. Mit drei Prozent wäre die FDP nicht länger im Landtag vertreten (-7). Die Grünen befinden sich dagegen - wie auch auf Bundesebene - im Umfragehoch: Aktuell 10 Prozent würden den Einzug ins Schweriner Schloss bedeuten (+5). Die NPD, die bei der Wahl 2006 mit über 7 Prozent den Sprung in den Landtag geschafft hatte, würde mit 3 Prozent draußenbleiben (-1).

Sellering mit Amtsbonus

Dem Umfrage-Ergebnis zufolge könnten SPD und CDU ihre Koalition fortsetzen. 54 Prozent der Wahlberechtigten sprechen sich für eine Fortsetzung der rot-schwarzen Koalition aus. Knapp vier von zehn (38 Prozent) plädieren für ein Regierungsbündnis zwischen der SPD und der Linkspartei. Die Umfrage förderte zudem zutage, dass Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) einen Amtsbonus genießt. Wenn die Wähler im Nordosten ihren Regierungschef direkt wählen könnten, würden sich derzeit 65 Prozent für Sellering und nur 15 Prozent für den CDU-Herausforderer Lorenz Caffier entscheiden. Auch das Duell gegen den Spitzenkandidaten der Linken, Helmut Holter, würde Sellering klar für sich entscheiden (64:18).

Arbeitslosigkeit drängendstes Problem

Laut der Umfrage sehen die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern die Arbeitslosigkeit als drängendstes Problem. Das Land hatte im März eine Erwerbslosenquote von 14,3 Prozent - die höchste unter allen Bundesländern. Die Befragten schreiben der SPD beim Thema Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen die größte Kompetenz zu (35 Prozent). Knapp dahinter folgt die CDU (29).

NDR Logo
Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/wahlumfrage109.html
Die Umfrage als PDF

Mecklenburg-VorpommernTREND 2011

Eine Erhebung von Infratest dimap im Auftrag des NDR, Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern

Download starten