Verkehrsmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern
Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr
Seit Wochen muss in einigen Regionen des Landes das Trinkwasser abgekocht werden.
Auch zwei Monate nach dem ersten Auftreten von Keimen in Trinkwasser muss in einigen Gemeinden im Land das Wasser immer noch abgekocht werden. Bei Untersuchungen wurden gesundheitsschädigende Enterokokken festgestellt.
Betroffen sind immer noch die Versorgungsgebiete rund um Glowe auf Rügen, Teile von Demmin und Dörfer rund um Altwarp. In diesen Regionen sind die Keime, die von Mückenlarven ausgehen sollen, besonders hartnäckig. Dort wird weiter gechlort. Dagegen können die Menschen rund um Pasewalk, Waren und Malchin das Wasser wieder direkt aus der Leitung nutzen.
Bereits im November waren in zahlreichen Reinwasserbehältern der Wasserversorger landesweit Keime gefunden worden. Im Abstand von ein bis zwei Wochen gab es Nachuntersuchungen. In den meisten Fällen konnte nach mehrmaliger Desinfizierung Entwarnung gegeben werden.
Laut Landesamt für Gesundheit und Umwelt gibt es zurzeit keine komplette Übersicht darüber, wo im Land Wasser abgekocht werden muss. Es gebe 500 Wasserzweckverbände in Mecklenburg-Vorpommern. Diese würden die betroffenen Verbraucher direkt informieren, so das Landesamt. Die Karte stellt den aktuell bekannten Stand vom 28.12. dar.