AKTUELLES AUS DER REGION
WETTER
NDR Verkehrsstudio
Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

Verkehrsmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern

Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr

 

Trinkwasser nun auch auf Rügen belastet

Wasserhahn © ddp Detailansicht des Bildes Wegen mikrobiologischer Belastung: In einigen Orten rund um Pasewalk sollte das Trinkwasser abgekocht werden. Zunächst waren nur Gebiete rund um Pasewalk und in Gützkow betroffen: Wegen einer mikrobiologischen Belastung des Trinkwassers empfahlen die Behörden, das Wasser vor Gebrauch abzukochen. Seit Freitag gilt diese Empfehlung auch für das Versorgungsgebiet Putbus auf Rügen. Die Warnung in Gützkow wurde hingegen wieder aufgehoben. Das Wasser sei jetzt wieder einwandfrei, so eine Sprecherin der Stadtwerke Greifswald.

In diesen Orten sollte das Trinkwasser abgekocht werden:

Demmin
Relzow
Ziethen
Jargelin
Menzlin
Salchow
Klempenow
Jarmen
Neuendorf
Wreechen
Neukamp
Pastiz
Beuchow
Posewald
Lonvitz
Vilmnitz
Lauterbach
Nadelitz
Freetz
Muglitz
Groß Stresow
Nistelitz

Stand: 24.11.2011 15:00

Dort hat das Gesundheitsamt des Kreises Nordvorpommern-Rügen ebenfalls eine erhöhte mikrobiologische Belastung festgestellt. Eine akute Gefahr für die Gesundheit bestehe - wie auch rund um Pasewalk - aber nicht. Wie in den anderen betroffenen Regionen wird das Trinkwasser derzeit desinfiziert und Ursachenforschung betrieben.

Keine akute Gefahr

Um welche Bakterien es sich dabei handelt, wollte die für das Gebiet um Pasewalk zuständige Amtsärztin nicht sagen. Die Wasserwerke sind derzeit dabei, das komplette Leitungsnetz zu desinfizieren. Deshalb könnte das Trinkwasser nach Chlor riechen, hieß es bereits am Donnerstag.

Wasserwerke: Hähne aufdrehen

Nach wie vor gibt es offenbar keine Hinweise auf die Quelle der Bakterien, die seit dem Wochenende im Wasser festgestellt worden waren. Nach Angaben des Gesundheitsamtes ist die Gefahr, durch die Keime zu erkranken, nur sehr gering. Trotzdem wird das komplette Wassernetz derzeit weiter mit Chlor desinfiziert, wie Detlef Lorke, der Leiter des Greifswalder Wasserwerks NDR 1 Radio MV sagte.

Wasserwerke: Hähne aufdrehen

Lorke bittet die Bürger, den Wasserhahn für zehn Minuten oder länger laufen zu lassen, um den Durchsatz zu erhöhen und zu gewährleisten, dass das Desinfektionsmittel auch überall ankommt. "Es wird solange dauern, bis wir in unseren Entnahmegebieten und auch im Wasserwerk nur noch 'Null-Proben' entnehmen, das heißt, das also keine Bakterien mehr im Wasser nachgewiesen werden können", so Lorke.

NDR Logo
Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/trinkwasser177.html