Verkehrsmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern
Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr
Aufatmen am Landestheater Neustrelitz? Die Verteilung der Finanzierung scheint geklärt.
In der Diskussion um die Zukunft der Theater- und Orchestergesellschaft Neubrandenburg/Neustrelitz zeichnet sich im Kreis Mecklenburgische Seenplatte eine Mehrheit für ein Modell mit drei Gesellschaftern ab. Der Kreisausschuss stimmte am Dienstagabend dafür, die Geschäftsanteile auf die Städte Neubrandenburg und Neustrelitz sowie den Landkreis aufzuteilen.
Neubrandenburg als Standort der Philharmonie würde dabei mit rund zwei Millionen Euro im Jahr die Hälfte der Zuschüsse für die Gesellschaft zahlen. Neustrelitz als Theatersitz 10 Prozent (400.000) und der Landkreis 40 Prozent (1,6 Millionen Euro). Entsprechend sollen sich auch die Stimmverhältnisse im Aufsichtsrat verteilen.
Mit diesem Modell sehen die meisten Ausschussmitglieder die Verantwortung für das Mehrsparten-Theater und mögliche Risiken in einem ausgeglichenen Verhältnis. Keine Mehrheit fand der Vorschlag Der Linken, den auch der Landrat bevorzugt. Danach würde der Landkreis alleiniger Gesellschafter. Neustrelitz und Neubrandenburg sollen sich aber an der Finanzierung beteiligen - ohne Mitspracherecht. Die Entscheidung des Kreisausschusses gilt als Vorentscheidung für den Kreistag, der in zwei Wochen abstimmt. Auch Neubrandenburg und Neustrelitz müssen dem Modell zustimmen.