Verkehrsmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern
Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr
Der erneute Zuschuss für das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin von insgesamt einer Million Euro reicht angeblich bis März 2012.
Das Mecklenburgische Staatstheater in Schwerin ist vorerst gerettet. Die Stadt gewährt einen Zuschuss in Höhe von 500.000 Euro. Das beschlossen die Stadtvertreter mehrheitlich am Montagabend. Neben der Stadt beteiligt sich auch das Land mit einer halben Million Euro an der Rettung der Spielstätte.
Für Schwerins Oberbürgermeisterin, Angelika Gramkow (Die Linke), sind die Finanzhilfen eine Atempause. Sie kündigte Einschnitte in den fünf Sparten an. Bereits Ende 2011 würden 700.000 Euro aufgebraucht sein, sagte SPD-Stadtvertreter Rudolf Conrades. Im März 2012 sei das Geld dann verbraucht.
Gramkow will bis Mitte Dezember mit den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim sowie mit der Hansestadt Rostock Gespräche führen: über Fusionen und finanzielle Beteiligungen.
Trotz einmütiger Zustimmung kritisierten einige Abgeordnete den erneuten Zuschuss. Ihnen fehle ein Konzept, das das Theater künftig auf sichere finanzielle Füße stelle. Die halbe Million Euro sollte eigentlich in den Nahverkehr der Landeshauptstadt investiert werden. Der Verkehrsbetrieb brauche das Geld aber nicht, hieß es.
Bereits im Juni dieses Jahres zahlte die Stadt Schwerin dem Theater einen Zuschuss von einer halben Million Euro. Die Spielstätte kämpft mit steigenden Energie- und Personalkosten. Die Gehälter der rund 300 Mitarbeiter machen etwa 85 Prozent der Mehrkosten aus.
Die schwierige Situation der Theater und Orchester im Land will eine Volksinitiative verbessern. In den nächsten Wochen sollen mindestens 15.000 Unterschriften gesammelt werden, hieß es in Schwerin. Wird dieses Ziel erreicht, muss sich der Landtag mit dem Anliegen beschäftigen. Die Initiative fordert vor allem eine ausreichende finanzielle Unterstützung. Seit Mitte der 1990er-Jahre würden die Landeszuschüsse bei rund 36 Millionen Euro stagnieren.
User "Exodus" schreibt:
So langsam kann man das Gejammer um die Theater einfach nicht mehr hören. Es reicht!!! Wie man nun seit langem sieht, will die Politk keine Theater sonst würden sie nicht nur mit Lippenbekenntnissen dazu stehen. mehr