363.000 Zuschauer sehen "Störtebekers Tod"
Mit stehenden Ovationen und einem fünfminütigen Feuerwerk über dem Jasmunder Bodden ging die 20. Saison der Störtebeker Festspiele in Ralswiek auf Rügen zu Ende. Knapp 363.000 Zuschauer sahen das Stück "Störtebekers Tod". Nach Angaben von Anna Theresa Hick, der Pressesprecherin der Festspiele, war es eine gute Saison. Es kamen gut 3.000 Zuschauer mehr als im vergangenen Jahr, um das neueste Abenteuer des Freibeuters zu sehen.
Titelheld Sascha Gluth übernimmt Regie
Das Wetter spielte dabei fast immer mit - nur eine Vorstellung musste komplett im Regen stattfinden. Die letzte Vorstellung war gleichzeitig auch die Abschiedsvorstellung für Titelheld Sascha Gluth. Er wird im kommenden Jahr die Regie der Störtebeker Festspiele übernehmen. Auch Dietmar Lahaine der 19 Jahre lang Störtebekers besten Freund Goedeke Michels spielte, verabschiedete sich von der Bühne. Für beide werden nun Nachfolger gesucht, die dann im kommenden Jahr die Hauptrollen im neusten Piraten-Abenteuer "Beginn einer Legende" übernehmen werden.
Mehrere Posten neu zu besetzen
Das zu den erfolgreichsten Sommerfestspielen gehörende Piratenspektakel im Land mit mehr als 150 Profis sowie Laiendarstellern und einem Etat von rund fünf Millionen Euro steht nach Einschätzungen von Kennern im kommenden Jahr vor einem größeren personellen Umbruch. Viele Haudegen der ersten Stunde seien inzwischen in die Jahre gekommen, so ein Ensemblemitglied. Einige von ihnen würden mit dem Gedanken spielen, künftig kürzer zu treten.
Störtebeker entert wieder die Bühne!
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Im Jahr 1400: Klaus Störtebeker (Sascha Gluth) hat sich Land gekauft und nennt es das "Freie Friesland".Trotzdem wird er vom Hamburger Kaufmann, Simon von Utrecht (Marios Ramos) wegen "Räuberei zur See" verfolgt.
Unter Führung des Kaufmanns Utrecht landen elf Koggen mit schwer bewaffneten Soldaten im "Freien Friesland". Hier nehmen sie den Piraten Thomasius fest, der in Hamburg hingerichtet werden soll.
Klaus Störtebeker fasst den Entschluss, seinen Freund Thomasius aus den Fängen von Utrecht zu befreien. Er erklärt seinem Sohn Nicolas (Michelson T. Rader) was für ihn Freiheit bedeutet.
Die Freibeuter Arnd Struke (Mike Hermann Rader) und Goedeke Michels (Dietmar Lahaine) diskutieren: Während Störtebeker seinen Freund befreien will, möchte Goedeke mit seinem Vermögen seinen Lebensabend unter der Sonne des Südens genießen.
Es kommt zu einer Prügelei zwischen Arnd Struke und Goedeke Michels.
Verkleidet begibt sich Störtebeker in die Höhle des Löwen: In Hamburg trifft er als badischer Weinhändler getarnt auf den Bürgermeister der Hansestadt...
...dort findet er seine große Liebe Maraike.
Auch im wahren Leben ist Julia Horvath, die die Maraike spielt, mit Sascha Gluth, dem Hauptdarsteller, verheiratet.
Um Thomasius zu retten entzünden die Vitalienbrüder im Rathaus versteckte Pulverfässer und richten dabei große Schäden an.
Störtebekers Spießgesellen schaffen es, den inhaftierten Thomasius zu befreien. Dieser wird bei der Rettungsaktion aber schwer verletzt.
Goedeke Michels will Klaus Störtebeker davon abhalten, einen letzten Kriegszug gegen Utrecht zu wagen, der für den Tod seines Freundes verantwortlich ist. Aber auch die Bitten von Maraike können Störtebeker nicht aufhalten.
Vor Helgoland greift Utrecht die Schiffe der Vitalienbrüder an. Auch die Piraten erleiden große Verluste.
Klaus Störtebeker wird auf Helgoland festgenommen. In schweren Ketten bringen ihn Soldaten auf den Hamburger Grasbrook...
...und hier endet die Sage vom Klaus Störtebeker.
...und hier endet die Sage vom Klaus Störtebeker.