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Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

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Millionenschwerer Auftrag für Nordic-Werften

Fotomontage: Eine Computergrafik zeigt die geplante Offshore-Plattform SylWin alpha neben dem Schweriner Schloss. © Nordic Yards Fotograf: Nordic Yards Die neue Plattform "SylWin alpha" wird fast 80 Meter hoch sein und das Schweriner Schloss deutlich überragen. (Bildmontage von Nordic Yards)

Ein Großauftrag von Siemens sichert auf den Nordic-Werften in Wismar und Warnemünde die Arbeitsplätze. Die rund 950 Beschäftigten des Unternehmens sind dadurch für mindestens ein weiteres Jahr mit Arbeit eingedeckt.

Bei dem Auftrag geht es um eine weitere Offshore-Plattform für Windparks. Darauf wird der erzeugte Strom umgespannt und aufs Festland umgeleitet. Diese Plattform mit dem Namen "SylWin alpha" soll 70 Kilometer westlich vor Sylt installiert werden. Es ist die größte ihrer Art, die Nordic Yards baut. Für Siemens fertigt das Unternehmen zurzeit bereits zwei kleinere Konverter-Plattformen. Sie sollen Anfang 2013 vor Helgoland stehen.

Auf dem Weg zur Spezialwerft

Eine Offshore-Plattform befindet sich auf der Warnemünder Werft im Bau. © Nordic Yards Fotograf: Nordic Yards Detailansicht des Bildes Auf der Werft in Warnemünde entsteht derzeit BorWin beta, eine von drei Offshore-Plattformen für Windparks in der Nordsee. Werftbesitzer und Geschäftsführer Vitali Yusufow sieht sein Unternehmen nun klar auf dem Weg zur Spezialwerft. Zu weiteren Einzelheiten hat sich Nordic Yards noch nicht geäußert. Das Auftragsvolumen soll nach NDR Informationen in dreistelliger Millionenhöhe liegen. Der Bau beginnt im Mai - wann die Plattform fertig sein soll, ist noch nicht bekannt.

Gewerkschaft und Wirtschaftsministerium erfreut

Die IG Metall Küste begrüßte die Nachricht vom neuen Auftrag. Er sichere Beschäftigung an beiden Standorten, so ein Sprecher. Für die Gewerkschaft bestätige sich außerdem, dass die Konzentration auf den Spezialschiffbau richtig sei und die Offhore-Industrie wie erhofft für neue Aufträge auf den Werften in Norddeutschland sorge. Auch das Schweriner Wirtschaftsministerium zeigte sich erfreut.

Hintergrund
Ein eisbrechender Tanker des russischen Bergbauunternehmens Norilsk Nickel © dpa Fotograf: Bernd Wüstneck
 

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Der russische Eigner der Nordic Weften, Witali Jussufow © dpa
 

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Weitere Informationen
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