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Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

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Bauernverband wirbt für größere Tierbestände

Der Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommerns, Rainer Tietböhl. © picture alliance / ZB Detailansicht des Bildes Mehr Schweine und Rinder in den Ställen bedeuten weniger Produktionskosten, sagt Verbandspräsident Tietböhl. Bauernverbandspräsident Rainer Tietböhl hat am Freitag in Schwerin um mehr gesellschaftlichen Konsens zum Umfang der Tierproduktion im Land gebeten. Größere Tierbestände sind nach Ansicht des Bauernverbands in Mecklenburg-Vorpommern der beste Weg, damit Landwirte auch international konkurrenzfähig bleiben. Wer viele Schweine oder Rinder in einem Stall halte, könne seine Produktionskosten senken.

Größere Anlage bedeutet Fortschritt

Der Bauernverband wehrt sich gegen den Vorwurf der Massentierhaltung und der industriellen Produktion. Bezogen auf die Fläche hat Mecklenburg-Vorpommern die geringste Tierausstattung. In Niedersachsen werden dreimal so viel Tiere gehalten, bei Schweinen sogar sechsmal so viel pro Hektar. Gleichzeitig ist der Bau der größten Sauenanlage Deutschlands in Alt Tellin genehmigt. Mit der Größe der Anlagen sei auch ein enormer Fortschritt verbunden, sagte Tietböhl – vom Tierschutz bis zu den Arbeitsbedingungen.

Mehr Dialog gefordert

Solange wir billiges Fleisch essen wollen, werde sich der Trend zu effektiveren Anlagen fortsetzen. Man müsse politisch auch über die Grenzen des Wachstums reden. Tietböhl wehrt sich gegen unsachliche Äußerungen von Umwelt- und Tierschutzverbänden. Er fordert einen breiten, offenen und fachlich-sachlichen Dialog, sowie mehr angewandte Forschung.

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