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Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

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Höhere Mauern für Zwischenlager Nord in Lubmin

Blick auf den Eingang zum Zwischenlager Lubmin Nord. © dpa - Bildfunk Fotograf: Stefan Sauer Detailansicht des Bildes Der Betreiber des Zwischenlagers Nord in Lubmin, die Energiewerke Nord, erklären: Das Zwischenlager sei sicher. Das atomare Zwischenlager Nord (ZLN) in Lubmin im Landkreis Vorpommern-Greifswald soll besser vor terroristischen Angriffen geschützt werden. Das kündigte Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister, Lorenz Caffier (CDU), an.

Schutz vor Terror

Die neuen Schutzmaßnahmen seien nach einer Überprüfung des bisherigen Sicherheitskonzeptes nötig. Dabei gehe es um höhere Mauern und verstärkte Eingangstore. Die Gefährdungslage - vor allem wegen des "islamistischen Terrors" - fordere solche Maßnahmen. Details wollte Caffier nicht nennen. Sonst wäre die Wirksamkeit der Maßnahmen in Frage gestellt. Die Kosten muss der Betreiber übernehmen. Im Falle des Zwischenlagers Nord ist das der Bund, der das Zwischenlager über die Energiewerke Nord (EWN) betreibt.

Sicher, sicherer, am sichersten?

Einen Zusammenhang zwischen dem neuen Sicherheitskonzept und der Atomkatastrophe in Japan sowie dem sogenannten Stresstest für Atomanlagen gebe es nicht, sagte Caffier. Die EWN erklärten, dass es im Zwischenlager Lubmin "keine Sicherheitsprobleme oder sicherheitsrelevanten Vorgänge" gebe.

In einer Pressemitteilung heißt es: "Das ZLN war und ist gestern, heute und morgen in jeder Hinsicht sicher. Es ist bundesweit das einzige Zwischenlager mit der höchsten Sicherungskategorie, der Stufe 1." Darauf sei man stolz, sagte EWN-Geschäftsführer Henry Cordes. Geändert habe sich lediglich die politische Bewertung von Sicherheitsfragen durch die Aufsichtsbehörden in ganz Deutschland.

Nachgerüstet wird deutschlandweit

In Lubmin lagern 74 Castor-Behälter mit hochradioaktivem Müll. In 65 davon sind Reste der ehemaligen DDR-Atomkraftwerke Greifswald und Rheinsberg deponiert. Auch die anderen deutschen Zwischenlager in Ahaus (Nordrhein-Westfalen) und Gorleben (Niedersachsen) sollen besser geschützt werden. Ebenso 13 Zwischenlager an noch laufenden oder bereits abgeschalteten Atomkraftwerken.

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Das Zwischenlager Nord in Lubmin © ddp Fotograf: Jens Koehler
 

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Stefan Ludmann, NDR 1 Radio MV Reporter für Landespolitik  Fotograf: Janine Rudolph
 

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Landesfunkhaus Schwerin

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Blick auf den Eingang zum Zwischenlager Lubmin Nord. © dpa - Bildfunk Fotograf: Stefan Sauer
 

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