Verkehrsmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern
Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr
Die Tagesmütter im Land bangen um ihre Existenz. Sie kosten die Eltern inzwischen bis 30 Euro mehr als ein Krippenplatz.
Mecklenburg-Vorpommern will in diesem Jahr zehn Millionen Euro in die Kita-Förderung investieren. Damit soll laut Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) der Betreuungsschlüssel abgesenkt werden.
Schwesig erklärte am Sonnabend auf einer Fachtagung in Rostock, dass von August dieses Jahres an eine Erzieherin nur noch 16 statt 17 Kinder betreuen soll. Vom Jahr 2016 an würden nur noch 15 Kinder in einer Gruppe sein.
Doch schon jetzt steht die Umsetzung in der Kritik: Die Träger der Kitas und die Kommunen fühlen sich häufig nicht in der Lage, die erforderlichen neuen Räume zur Verfügung zu stellen. Sie plädieren dafür, mit zusätzlichem Personal stundenweise in den vorhandenen Gruppen zu arbeiten.
Schwesig hält das für den falschen Weg. Ziel sei es, dass bis August die Gruppen für die drei- bis sechsjährigen Kinder kleiner werden und damit auch die Lärmbelästigung für Kinder und Erzieher abnehme.
Auf der Tagung waren auch die Probleme der Tagesmütter Thema. Sie fürchten um ihre Existenz. Hintergrund ist die ungleiche Bezuschussung. Während Eltern als Entlastung für einen Krippenplatz 100 Euro erhalten, seien es für einen Platz bei einer Tagesmutter lediglich 40 Euro. Das führe dazu, dass eine Tagesmutter inzwischen bis zu 30 Euro teurer ist als ein Kitaplatz.
Welche Kinderfreundlichkeit?
Von wegen, Senkung der Krippenbeiträge um 100 €!!! Eine Lachnummer!!! Nicht nur unsere Kita hat darufhin klammheimlich die Elternbeiträge um ca. 120 € erhöht, so daß die Eltern sogar 20 € mehr... [mehr]
Kinderland ist abgebrannt!
Von wegen " Kinderland MV" ! Grund zum Jubeln besteht nicht. Die Situation in den Kitas bleibt auch nach der Reform äußerst schwerig. Die Absenkung der Gruppengröße alleine löst die Probleme... [mehr]
harte Verhältnisse
Also hier in Schweden hat man auch Kindergruppen mit bis zu 18 Kindern- allerdings sind dann 3 Pedagogen für die Kinder verantwortlich! [mehr]