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Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

Verkehrsmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern

Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr

 

Flut: Polizei warnt vor Spendenbetrügern

Spendenbüchse © dpa Fotograf: Jan Woitas Detailansicht des Bildes Die Polizei warnt: In mehreren Orten Mecklenburg-Vorpommerns geben sich Betrüger als Flutopfer aus und bitten um Spenden. In Mecklenburg-Vorpommern versuchen landesweit Betrüger, aus dem Mitleid für Flutopfer Kapital zu schlagen. So meldete die Polizei am Montag bereits mehrere Fälle aus der Region Güstrow, dem Landkreis Ludwigslust-Parchim sowie aus Vorpommern, wo angeblich Spenden für Opfer des Hochwassers gesammelt werden sollten. Mehrere Männer und Frauen hätten Passanten angesprochen, erklärte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Rostock. Am Dienstag wurden in Klein Trebbow (Kreis Nordwestmecklenburg) fünf Männer aus Rumänien angezeigt, die sich als Flutopfer ausgaben ohne Spendenausweis einsammelten.

Erste Fälle in Vorpommern

In den vergangenen Tagen hatten Frauen an Haustüren in Aschersleben bei Ferdinandshof und Luckow (Kreis Vorpommern-Greifswald) geklingelt und vorgegeben, Flutopfer zu sein oder für solche Opfer zu sammeln. "Das ist typisch für solche Betrüger - sie springen immer auf aktuelle Themen auf", sagte Polizeisprecher Axel Falkenberg in Anklam.

Betroffene handelten besonnen

In den bisher gemeldeten Fällen hätten die Angesprochenen besonnen gehandelt, nichts gezahlt und die Polizei informiert. Spenden für die Flutopfer und die Hochwasserschäden werden dringend gebraucht, das sollte aber niemand auf der Strasse oder an der Haustür erledigen, rät die Polizei, sondern nur über die extra eingerichteten Hochwasserspendenkonten.

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Häuser in Riesa stehen im Hochwasser der Elbe. © dpa
 
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Das Hochwasser hat viele Häuser unbewohnbar gemacht, Möbel oder Wertgegenstände sind unbrauchbar. Hilfsorganisationen rufen zu Spenden für die Flutopfer auf. Infos bei tagesschau.de.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 10.06.2013 | 16:40 Uhr

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