Verkehrsmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern
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Das Landeskriminalamt registrierte im vergangenen Jahr rund 80 Fälle von illegaler Einwanderung. (Archivbild)
Die Ermittlungsgruppe Schleuser des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern hat nach Informationen von NDR 1 Radio MV im vergangenen Jahr rund 80 Fälle registriert, in denen illegale Einwanderer nach Mecklenburg-Vorpommern gebracht wurden. Die Zahlen sind in etwa so hoch wie im Vorjahr. Vietnamesen machen rund 20 Prozent der illegalen Einwanderer aus. An zweiter Stelle stehen Einwanderer aus dem Irak und Russland.
Zunehmend würden mit den Schleusungsdelikten aber auch weitere Straftaten registriert, sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamtes. Dazu gehörten Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Strafgesetzbuch. Zu erkennen sei, dass es sich bei den Drahtziehern um gut organisierte nationale und internationale Strukturen handele.
Die Beamten stellten außerdem rund 800 Verstöße gegen Asylverfahren fest. Bei rund der Hälfte der Verstöße handelte es sich um das Erschleichen von Aufenthaltstiteln. Dazu gehören Scheinehen und Scheinvaterschaften.