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Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

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Atemnot nach Einsatz von Unkrautvernichter

Trecker auf dem Feld © Detlev Cordts Detailansicht des Bildes Mit Clomazone besprühte Pflanzen bleichen aus. Unkraut wie das Hirtentäschelkraut hingegen vergeht. (Symbolbild) Ein Pflanzenschutzmittel hat in einer Gemeinde in Ostvorpommern für Aufsehen gesorgt. Nachdem ein Landwirtschaftsbetrieb das Mittel auf Rapsfeldern ausgebracht hatte, klagten die Einwohner zunächst über einen üblen Gestank - später dann über Atembeschwerden.

"Clomazone nicht beherrschbar"

Das Mittel gegen Unkraut landete offenbar auch in einigen Gärten. Dort verfärbten sich die Pflanzen. Dennoch konnte der Landespflanzenschutzdienst bei einer Kontrolle kein Verschulden des Agrarbetriebes feststellen.

Bei dem Wirkstoff handelt es sich um Clomazone. Stephan Goltermann vom Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei äußerte sich dazu kritisch. Clomazone sei nicht beherrschbar. Alternativen seien zwar teuer und weniger wirksam. Dennoch rate er von einem Einsatz ab, sagte Goltermann NDR 1 Radio MV.

Wirkstoff erneut überprüfen

Von Clomazone getroffene Pflanzen bleichen aus - besonders im Bereich der wachsenden Blätter. Dafür aber reicht schon eine kleine Menge des Wirkstoffes. Das Pflanzenschutzmittel wirkt vor allem gegen Unkräuter wie Hirtentäschel- und Ackerhellerkraut. Bislang wurde das Mittel als nichtgesundheitsgefährdend eingestuft. Zwischenfälle aber gab es seit 2001 mehrere. Nun soll es eine erneute Überprüfung geben.

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