Verkehrsmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern
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Die Polizei warnt vor betrügerischen Jobangeboten per E-Mail. Im Landkreis Nordwestmecklenburg hatte ein Frau Arbeit als sogenannte "Paketmanagerin" bekommen. Angeblicher Absender war eine Firma aus den USA.
Die Frau nahm das Angebot an, denn die Aufgabe war denkbar einfach: Pakete zu Hause annehmen und dann weiter schicken. Wie viel Geld sie für die Weiterleitung der Pakete bekommen sollte, hatte man der jungen Frau nicht geschrieben. Das sollte sich jeweils nach dem Warenwert der Sendung richten.
Die Pakete kamen durchweg von deutschen Onlineshops und die junge Frau schickte sie nach Polen weiter. Die Adresse des Empfängers hatte sie ebenfalls per E-Mail bekommen, samt bezahlter Versandscheine.
Was sie allerdings nicht wusste: Die Waren hatten unbekannte Täter mit gestohlenen Kreditkartendaten bestellt. Durch das Weiterleiten der Pakete machte sich die junge Frau der Geldwäsche strafbar - und das versprochene Honorar hat sie auch nicht bekommen. Zehn Pakete schickte sie weiter, dabei ist ein Schaden von insgesamt rund 15.000 Euro entstanden.
Die Polizei warnt davor, vermeintlich verlockende Angebote als "Paketmanager" oder "Postagent" anzunehmen. In Nordwestmecklenburg seien schon mehrere Menschen auf den Geldwäschetrick reingefallen.