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Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

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Staatsschutz ermittelt nach Brandanschlägen

Die Polizei im Einsatz. © dpa Detailansicht des Bildes In Greifswald ist ein Auto von Unbekannten angezündet worden. (Themenbild) In Greifswald und in der Nähe der Stadt sind am Mittwoch zwei Jugendzentren Ziel von Brandanschlägen geworden. Die Polizei vermutet in beiden Fällen einen rechtsextremen Hintergrund.

Laut Polizei haben Unbekannte am frühen Morgen auf dem Parkplatz des als linksorientiert bekannten Vereins "Internationales Kultur und Wohnprojekt" (IKuWo) ein Auto angezündet. Neben dem Fahrzeug sei eine Flasche mit Brandbeschleuniger gefunden worden. Ein weiterer Wagen sei durch das Feuer ebenfalls leicht beschädigt worden.

Mögliche Motive: Rache oder Drohung

Wie NDR 1 Radio MV berichtet, gilt das IKuWo unter Neonazis als sogenanntes linkes Hassobjekt. Dieser Brandanschlag könnte ein Racheakt sein: Anfang des Jahres war in der Stadt das Auto eines Rechtsextremisten in Flammen aufgegangen. Der Verein selbst vermutet einen Zusammenhang mit seinem Engagement im Bündnis "Greifswald nazifrei".

Zweiter Anschlag in Alt Ungnade

Auch in Alt Ungnade bei Greifswald ermittelt der Staatsschutz. Unbekannte haben in der Scheune eines alternativen Jugendzentrums Strohballen angezündet. Die Bewohner konnten das Feuer selbst löschen und entdeckten dabei am Haus ein aufgemaltes Hakenkreuz.

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