Verkehrsmeldungen aus Hamburg
Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr
Die Preise für neue Eigentumswohnungen sind im vergangenen Jahr in Hamburg um fast zwölf Prozent gestiegen.
Die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen im Großraum Hamburg sind im vergangenen Jahr dramatisch gestiegen. Das geht aus der jüngsten Immobilienmarkt-Studie hervor, die die LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg am Dienstag veröffentlichte. Zum Beispiel verteuerten sich gebrauchte Eigentumswohnungen in Hamburg von Januar 2010 bis Januar 2011 um 8,2 Prozent, neue Eigentumswohnungen sogar um 11,7 Prozent. Bei neuen Häusern stiegen die Preise um 5,0 Prozent, bei Häusern im Bestand um 4,2 Prozent.
In Hamburg habe der Immobilienmarkt eine enorme Dynamik, sagte LBS-Chef Peter Magel. "Das eine ist die Attraktivität Hamburgs als Arbeits- und Wohnstadt, das andere ist das relativ knappe Angebot", erläuterte Magel im Gespräch mit NDR 90,3.
Die Wohnungsnot habe zunächst die Mietpreise in die Höhe schnellen lassen, so Magel, dem folge jetzt die Entwicklung bei den Eigentumswohnungen. Spitzenreiter sind Wohnungen in der Hafencity, für die weit mehr als 3.000 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden müssen. Überhaupt zeigt sich mal wieder, dass die teuersten Lagen zumeist am Wasser liegen: In den Elbvororten und rund um die Alster. Magel: "Die ganzen Wasserlagen werden vermutlich auch weiter steigen. Das hängt auch damit zusammen, dass dort immer wieder hochwertig renoviert wird und insofern schlägt sich das auch auf die Preise nieder."
Eigentümer müssen inzwischen für Wohnungen und Häuser in Hamburg gegenüber vergleichbaren Objekten im Umland bis zu 120.000 Euro mehr ausgeben. Dennoch rät die LBS zum Wohneigentum. Mit staatlicher Förderung sei das auch Normalverdienern möglich. Es gebe keine bessere Altersvorsorge.