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Wohnungsbau-Vertrag unterzeichnet

Luftaufnahme von Hamburg mit Rathaus und Binnenalster © dpa Fotograf: Angelika Warmuth Detailansicht des Bildes In der Hamburger Innenstadt sollen neue Wohnungen entstehen. Im Kampf gegen den Wohnungsmangel in Hamburg will der Senat das Tempo erhöhen. Vom Ziel, 6.000 neue Wohnungen pro Jahr zu bauen, ist die Hansestadt im Moment noch weit entfernt - das soll jetzt der Wohnungsbau-Vertrag ändern, der von Senat und den sieben Bezirken am Montag im Rathaus unterzeichnet wurde, wie NDR 90,3 berichtete.

"Das ist ein historischer Moment für die Stadt", sagte Bürgermeister Olaf Scholz (SPD). Eine solche gemeinsame Kraftanstrengung habe es seit Jahrzehnten nicht gegeben. Nun werde der Wohnungsbau in Schwung kommen, um die Wohnungsnot zu bekämpfen. Alle Bezirke bekräftigten am Montag ihre Zusagen. Demach sollen jährlich rund 6.000 Baugenehmigungen in viel kürzerer Zeit erteilt werden. In wenigen Wochen will der Senat diesen Vertrag durch einen Pakt mit der Wohnungswirtschaft erweitern. Schließlich sei man auf Investoren angewiesen, die bezahlbaren Wohnraum bauen lassen. Rund ein Drittel der Wohnungen sollen staatlich gefördert werden - mit Mieten zwischen 5,86 und 9 Euro pro Quadratmeter, versprach Scholz. Es werde aber noch rund zwei Jahre dauern, bis die ersten 6.000 Wohnungen aus dem Wohnungsbau-Vertrag bezugsfertig sind.

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Wohnungsbau: "Vertrag für Hamburg" steht

Der "Vertrag für Hamburg" ist beschlossen: Senat und Bezirksamtsleiter legten Details für den Wohnungsbau fest. 14 Mitarbeiter der Stadtentwicklungsbehörde werden in die Bezirke beordert. mehr

Mehr Wohnungen in der City

Der Hamburger Senat will am Dienstag zudem eine Änderung der Bebauungspläne für die Innenstadt beschließen und damit bestehende Hindernisse für den Wohnungsbau beseitigen. Aus dem innerstädtischen Geschäftsgebiet soll ein Kerngebiet werden. Das bestätigt am Montag der Sprecher der Stadtentwicklungsbehörde, Frank Krippner, NDR 90,3. Dadurch wird auch die Umwandlung von weiteren Büroflächen zu Wohnungen großflächig ermöglicht. Denn die Veränderung gilt für das gesamt Gebiet innerhalb der Wallanlagen, also auch für die Alt- und die Neustadt. Ziel ist es, die Innenstadt mit neuen Bewohnern zu beleben und die Wohnungsnot zu lindern.

Reimerstwiete: Bürogebäude soll weichen

Wie NDR 90,3 am Montag berichtete, wird im Bezirk Mitte derzeit schon an zwei Stellen der Umbau von Büroraum in Wohnungen geplant. Am Steinhöft nahe der Landungsbrücken erteilte der Bezirk Mitte bereits eine Baugenehmigung für den Umbau eines Bürogebäudes zu Wohnungen, bestätigte Behördensprecherin Sorina Weiland. Es sollen 15 Wohnungen gebaut werden. Ein deutlich größeres Projekt ist an der Reimerstwiete auf der Cremon-Halbinsel geplant. Dort soll ein Bürogebäude abgerissen werden. An der Stelle sollen 150 Wohnungen gebaut werden. Die Wohneinheiten sollen frei finanziert, aber auch öffentlich gefördert entstehen. Damit seien Mieten von 7 bis 13 Euro pro Quadratmeter möglich.

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NDR Autor Thomas Karp © NDR/Ulla Brauer Fotograf: Ulla Brauer
 

Albtraum Wohnungssuche in Hamburg

08.07.2011 | 21:15 Uhr
NDR Fernsehen: Die Reportage

Kaum freier Wohnraum, hohe Mieten und Massenandrang bei Besichtigungen: Die NDR Reportage begleitet Menschen auf der schwierigen Suche nach einer neuen Wohnung in Hamburg. mehr

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Hintergrund
Nahansicht von reich verzierten Jugendstilhäusern im Generalsviertel in Eimsbüttel. © NDR Fotograf: Daniel Sprenger
 

Gründe für die Hamburger Wohnungsnot

NDR Fernsehen: Die Reportage

Warum in der Hansestadt Wohnungsmangel herrscht und was zur Behebung geplant ist. mehr

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Arbeiter auf einer Baustelle © dpa Fotograf: Bernd Weißbrod
 

Baustart für 1.200 neue Wohnungen bis 2012

SAGA GWG erzielte 2010 eine Bilanzsumme von rund 3,7 Milliarden Euro. (Meldung vom 27.06.2011) mehr