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Mehr Streusalz, mehr Personal, mehr Fahrzeuge

Ein Radlader schüttet auf dem Betriebshof der Stadtreinigung am Bullerdeich in Hamburg Salz in einen Vorratsraum. © dapd Fotograf: Philipp Guelland Detailansicht des Bildes Mit rund 27.000 Tonnen Streusalz sieht sich die Stadtreinigung für einen Wintereinbruch gut gerüstet. Nach der zum Teil heftigen Kritik in den vergangenen zwei Jahren hat die Stadtreinigung Hamburg den Winterdienst aufgerüstet. Die Lager und Silos seien mit etwa 27.000 Tonnen Streusalz gefüllt, sagte der Geschäftsführer der Stadtreinigung, Rüdiger Siechau, am Montag. Das sei fast doppelt so viel wie im vergangenen Winter. Dazu kommen noch jede Menge Sand und Kies, wie NDR 90,3 berichtete. Für dieses Streugut hat die Stadtreinigung auch an den Stadträndern Depots angelegt, um sich lange Fahrwege zurück an den Bullerdeich im Stadtteil Hammerbrook zu ersparen. Die Zahl der Einsatzfahrzeuge - vor allem für die Gehwegreinigung - wurde deutlich aufgestockt und es steht auch mehr Personal zur Verfügung.

Einsatzzentrale rund um die Uhr besetzt

"Der Winter kann kommen", sagt Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau (SPD). Die zuständige Einsatzzentrale bei der Stadtreinigung ist vom 1. November bis 31. März 2012 rund um die Uhr besetzt. Im Gegensatz zu den Vorjahren verzichtete man auf eine Nachliefer-Option und orderte gleich eine höhere Menge an Streusalz. Die Stadtreinigung zieht damit die Konsequenz aus den zuletzt harten Wintern. Im Winter 2010/2011 streuten die Mitarbeiter insgesamt 23.400 Tonnen Sand, Salz und Kies. In Spitzenzeiten waren die Kräfte in einer Nacht mit 120 Streufahrzeugen im Einsatz.

Modernste Streupläne Deutschlands

Neue Kleinfahrzeuge für den Räumeinsatz auf Gehwegen stehen auf dem Betriebshof der Stadtreinigung am Bullerdeich in Hamburg. © dapd Fotograf: Philipp Guelland Detailansicht des Bildes Die neuen Räumfahrzeuge für Geh- und Radwege stehen auf dem Betriebshof in Hammerbrook bereit. Die Zahl der kleineren Räumfahrzeuge wurde auf 140 erhöht. Damit sollen vor allem Gehwege, Zebrastreifen, Radwege, Zuwege zu Bahnhöfen und die etwa 4.000 Busbuchten gereinigt werden. Vor den privaten Haustüren sind allerdings weiterhin die Bewohner in der Räumpflicht.

Die Hamburger Stadtreinigung verfügt eigenen Angaben zufolge inzwischen über die modernsten Streupläne in Deutschland. Die Fahrzeuge seien GPS-gesteuert, damit habe man eine ständige Kontrolle, wo und wie viel Streugut ausgebracht wurde. Rund 3.300 Kilometer Straße werden bei jedem größeren Einsatz in der Hansestadt abgestreut.

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Ein Büsumer hatte seinen Nachbarn mit dem Winterdienst beauftragt, eine Frau stürzte. (Meldung vom 31.10.2011) mehr