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Vandalismus an Schulen trotz Videoüberwachung

Ein Loch in einer eingeschlagenen Scheibe. © chromorange Fotograf: Karl-Heinz Spremberg Detailansicht des Bildes An Hamburger Schulen ist Vandalismus ein großes Problem. Mehr als jede zehnte Hamburger Schule wird bereits per Video überwacht, um Vandalismus vorzubeugen. Der Erfolg hält sich aber in Grenzen. Das zeigt die Senatsantwort auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion, wie NDR 90,3 am Mittwoch berichtete. Die insgesamt 49 Schulen mit Videoüberwachung meldeten von Januar bis September diesen Jahres nämlich dennoch 188 Fälle von Vandalismus.

An den mehr als 300 Schulen ohne Überwachungskameras gab es zudem in diesem Jahr bereits insgesamt 1.442 Schäden. Damit können einfache Schmierereien an den Wänden wie auch zerstörte Scheiben gemeint sein, sagte Peter Albrecht, Sprecher der Schulbehörde. Die Daten zeigten, dass eine Videoüberwachung offensichtlich keine Straftaten verhindere. Die Schäden seien an überwachten Schulen nur geringfügig niedriger.

Schulbehörde: Zahlen besorgniserregend

Die Behörde findet die Zahlen laut NDR 90,3 besorgniserregend und schätzt die Schadenssumme auf mehrere Millionen Euro pro Jahr. Was die Anfrage auch zeigt: Vandalismus ist keine Frage des Wohnorts. Die Anzahl der gemeldeten Schäden war in wohlhabenderen Stadteilen genauso hoch wie in sozial schwachen. Will eine Schule ihre Videoüberwachung weiter laufen lassen, kann sie dafür noch bis Ende November einen Antrag stellen. Genehmigt wird dieser jedoch nur, wenn es dafür einen konkreten Anlass gibt.

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