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Hat gut Lachen: Bürgermeister Olaf Scholz (SPD).
Die alleinregierende SPD und Bürgermeister Olaf Scholz erfreuen sich bei den Hamburgern gut zwei Jahre nach der letzten Bürgerschaftswahl hoher Beliebtheit. Nach einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des "Hamburger Abendblatts" könnten die Sozialdemokraten zur Halbzeit der Legislaturperiode weiter mit einer absoluten Mehrheit rechnen. Wenn am Sonntag Bürgerschaftswahl wäre, käme die SPD auf 51 Prozent der Stimmen. 2011 waren es 48,4 Prozent.
Für die Opposition fallen die Ergebnisse zweigeteilt aus. Die CDU käme auf 23 Prozent (2011: 21,9) und würde sich damit ebenso leicht verbessern wie die Grünen, die mit 13 Prozent der Stimmen (2011: 11,2) rechnen könnten. Die FDP (2 Prozent) und die Linke (4 Prozent) wären nicht mehr im Parlament vertreten. Sie hatten vor zwei Jahren 6,7 beziehungsweise 6,4 Prozent erreicht. Chancenlos wären auch die Piraten mit zwei Prozent. Die anderen Parteien kämen zusammen auf 5 Prozent.
Wäre jetzt Bürgerschaftswahl, kämen die allein regierenden Sozialdemokraten unter Bürgermeister Olaf Scholz auf 51 Prozent. Die großen Verlierer sind FDP und Linke.
Laut Umfrage zeigen sich 70 Prozent der Befragten mit der Arbeit des Senat zufrieden: 16 Prozent gaben ihm die Note "gut", 54 Prozent ein "überwiegend gut". 20 Prozent stuften die Arbeit als "überwiegend schlecht" ein, lediglich drei Prozent glatt als "schlecht". Das entspricht in etwa den Umfrageergebnissen des Vorjahres.
Von den Senatsmitgliedern bekommt der Bürgermeister die beste Note: 2,7 bedeutet allerdings eine geringe Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr (2,6). Am beliebtesten ist Scholz bei Studenten und Auszubildenden (2,3), während Hausfrauen ihn nur mit 3,1 bewerten. Am schlechtesten schneidet der Senator ab, den nach Scholz (Bekanntheitsgrad 98 Prozent) die meisten Hamburger kennen: Schulsenator Ties Rabe kommt zwar auf einen Bekanntheitsgrad von 81 Prozent, aber nur auf eine Schulnote von 3,3. Alle anderen Senatsmitglieder kommen auf leicht bessere Noten zwischen 2,9 und 3,1.
Laut Umfrage gibt es derzeit offenbar eine deutliche Mehrheit für den kompletten Rückkauf der Energienetze durch die Stadt. Demnach sprechen sich 64 Prozent der Hamburger dafür aus. Die Volksinitiative "Unser Hamburg - unser Netz", die will, dass die Stadt die Strom-, Gas- und Fernwärmenetze komplett zurückkauft, sieht sich bestärkt. Das übertreffe alle Erwartungen, sagte ein Sprecher NDR 90,3. Der Senat will nur einen Anteil von 25 Prozent zurückkaufen und hält einen kompletten Rückkauf für nicht finanzierbar. Im September soll es einen Volksentscheid zum Netztrückkauf geben.
Bei der Bürgerschaftswahl im Februar 2011 hatte die SPD die absolute Mehrheit erreicht und die CDU in der Regierung abgelöst. Die vorgezogene Wahl war wegen des Bruchs von Schwarz-Grün im November 2010 nötig geworden.
Ist doch prima
Zunächst einmal ist doch prima, wenn FDP und Linke weg sind. Die SPD bekommt auch noch die Quittung, wenn ihre Zockereien mit Hapag Lloyd, Anteilskauf von Vattenfall, Weiterbau der Fischoper oder... [mehr]
schuld sind immer die andern
denken sie mal dran, wer über 40 jahre vorher regiert hat, die spd. genauso können die versäumnisse aus dieser langen zeit (was schon einer diktatur entspricht) auch nicht der cdu angelastet... [mehr]
Denken Sie mal dran, wer seit 2001 Hamburg regiert hat CDU Probleme können nicht der SPD angerechnet werden... [mehr]
Da das Hamburger Abenblatt zur Hauszeitung der Hamburger Sozen mutiert ist, wundert mich dieses Umfragergebnis nicht. Ich habe es schon lange abbestellt. [mehr]
so sieht ordentliches regieren ala könig oluf aus - stillstand partei deutschland
Ich traue diesen Zahlen nicht! Lieber ndr führt doch selber eine Umfrage durch! Herr Oluf Scholz, welcher nicht in Hamburg geboren ist, wird diese Stadt in die Provinz führen. Das uke bekommt keine... [mehr]