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Öffentlicher Dienst: Streik am Dienstag

Frau mit ver.di-Logo auf der Wange und Trillerpfeife im Mund. © dpa Fotograf: Frank May Detailansicht des Bildes Am nächsten Dienstag sollen unter anderem die Alsterschleusen und Schulen von dem Streik betroffen sein. (Archivfoto) In Hamburg wird es am kommenden Dienstag zu ersten Warnstreiks im öffentlichen Dienst kommen. Das hat die Gewerkschaft ver.di am Donnerstagmorgen während einer Protest-Aktion vor dem Bezirksamt Nord bekanntgegeben, wie NDR 90,3 berichtete.

"Aufwärmen für Dienstag"

Warnstreik am 26. Februar

Zeitplan für den heutigen Warnstreik im öffentlichen Dienst in Hamburg:

6 Uhr: Alsterschleusen sowie Veterinär- und Einfuhramt
6.30 Uhr: Bauhof Rahlau und Landesbetrieb Verkehr
7.30 Uhr: Heinrich-Wolgast-Schule und Schule Weidemoor
10 Uhr: Zentrale Kundgebung am Gewerkschaftshaus
12.30 Uhr: Abschlussveranstaltung am Curio-Haus
15 Uhr: Ende des zentralen Warnstreiktags

(Quelle: ver.di)

Rund 100 Beschäftigte aus verschiedenen Ämtern und auch Lehrer versammelten sich vor dem Eingang zum Bezirksamt in der Kümmelstraße. Die Gewerkschaft ver.di wollte ihre Mitglieder an dem kalten Morgen offenbar auf Betriebstemperatur bringen, denn eine Samba-Truppe heizte den Demonstranten ein. Eine ver.di-Sprecherin sagte NDR 90,3, es handele sich um ein Aufwärmen für den kommenden Dienstag. "Da schließen wir verschiedene Bereiche: den Landesbetrieb Verkehr, die Alsterschleusen, Bauhöfe und Schulen." Um 10 Uhr soll es eine zentrale Kundgebung vor dem Gewerkschaftshaus sowie im Anschluss eine Demonstration geben. Die Demonstranten wollen bis zum Curio-Haus in der Rothenbaumchaussee ziehen, wo die Abschlusskundgebung geplant ist.

Warme Worte könnten die Beschäftigten nicht mehr hören, sagte die Sprecherin. Angebote müssten nun her. Bereits am Montag wurde bekannt, dass in der kommenden Woche rund 4.000 Beschäftigte zum Warnstreik aufgerufen werden.

Tarifstreit: Gewerkschaften fordern 6,5 mehr Gehalt

Die Gewerkschaften reagieren ihren Angaben zufolge mit den Streiks darauf, dass die Arbeitgeber auch in der zweiten bundesweiten Tarifrunde noch kein Angebot vorgelegt haben. Ver.di fordert gemeinsam mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und dem Beamtenbund 6,5 Prozent mehr Gehalt für die Beschäftigten. Unter den Tarifbereich der Länder fallen in der Hansestadt rund 27.000 Angestellte. Ein Tarifabschluss soll auch auf die rund 33.000 Beamten übertragen werden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | 90,3 Aktuell | 21.02.2013 | 09:00 Uhr

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Demonstranten in Hannover © dpa Fotograf: Sebastian Kahnert
 

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