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Schweigemarsch für Neonazi-Mordopfer

Teilnehmer eines Schweigemarschs in Hamburg-Altona © dpa-Bildfunk Fotograf: Bodo Marks Detailansicht des Bildes An dem Marsch nahm auch Hamburgs Innensenator Neumann teil. Etwa 800 Menschen haben am Sonnabend in Hamburg an einem Schweigemarsch teilgenommen - in Gedenken an die Menschen, die mutmaßlich von Neonazis aus Zwickau ermordet wurden. Die Demonstration begann am Bahnhof Altona und führte an dem Gebäude in Bahrenfeld vorbei, in dem 2001 ein Gemüsehändler vermutlich von der Neonazi-Gruppe aus Zwickau erschossen wurde. Unter den Teilnehmern waren auch Hamburgs Innensenator Michael Neumann (SPD) und der türkische Generalkonsul Devrim Öztürk.

"Nazimorde aufklären!"

Auf Transparenten forderten die Demonstranten "Nazi-Morde aufklären!" und "Verfassungsschutz gehört aufgelöst, weil er Faschisten hilft". Des Weiteren zeigten sie Fotos der türkisch- und griechischstämmigen Opfer sowie von Menschen, die seit 1990 durch rechtsextremistische Gewalt getötet wurden. Zu dem Marsch aufgerufen hatten der Deutsche Gewerkschaftsbund Hamburg und zahlreiche andere Organisationen - unter ihnen die Türkische Gemeinde in Hamburg sowie "Unternehmer ohne Grenzen" und "Laut gegen Nazis".

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Mitglieder der Türkischen Gemeinde in Hamburg: Kazim Abaci, Geschäftsführer des Vereins "Unternehmer ohne Grenzen", Hüseyin Yilmaz (r.), Vorsitzender der Türkischen Gemeinde Hamburg und Behcet Algan (l.), Unternehmer aus Altona. © dpa Fotograf: Christian Charisius
 

Mord in Bahrenfeld: Gedenken und scharfe Kritik

Zehn Jahre nach der Ermordung eines türkischen Gemüsehändlers haben Hamburger Migrantenverbände die Sicherheitsbehörden kritisiert. (Meldung vom 16.11.2011) mehr

Hintergrund
Neonazis mit Baseballschlägern © imago/bonn-sequenz
 

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