Verkehrsmeldungen aus Hamburg
Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr
Schimmel an Wänden oder Decken ist nicht nur häßlich, sondern auch gesundheitsgefährdend.
Fast jede fünfte Wohnung in Hamburg ist von Schimmel befallen. Die Verbraucherzentrale, Mietervereine, Ärztekammer und Handwerkskammer haben deshalb zusammen mit anderen Experten ein Netzwerk ins Leben gerufen. Damit soll jeder Betroffene nun leichter den richtigen Ansprechpartner finden und schneller Hilfe bekommen, wie NDR 90,3 am Mittwoch berichtete. Die grün-schwarzen Flecken an Wänden oder Decken sind nämlich nicht nur hässlich - sie greifen auch die Gesundheit an. Schimmel kann Allergien und Asthma auslösen.
Wer die ungesunden Pilzsporen in seiner Wohnung entdeckt, hat in der Regel gleich mehrere Probleme. "Es betrifft immer rechtliche Fragen. Die Vermieter sagen häufig, dass die Mieter nicht richtig gelüftet haben", sagte Umweltberaterin Maike Ried. "Auch gesundheitliche und bautechnische Fragen tauchen auf - und die Frage nach der Ursache des Schimmels." Genau hier will das Netzwerk weiterhelfen. Es bündelt quasi Expertenwissen und liefert einen Überblick aller Anlaufstellen. Mieter und Hausbesitzer erfahren, welche Firmen auf Schimmelentfernung spezialisiert sind und woran sie gute Fachkräfte erkennen. Denn: Schimmelflecken, die größer als einen halben Quadratmeter sind, sollten nur noch Profis entfernen.
Am Sonnabend stellt sich das Netzwerk in der Verbraucherzentrale am Hauptbahnhof vor. Unter anderem erklären Experten wie Schimmel entsteht und wie man richtig heizt und lüftet, um ihn zu vermeiden.