Verkehrsmeldungen aus Hamburg
Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr
SAGA GWG erhöht die Mieten. Allerdings im Durchschnitt nur um 3,7 Prozent. (Themenbild)
Die SAGA GWG erhöht ihre Mieten bei einem Teil ihrer Wohnungen um 3,7 Prozent. Dies entspreche der in zwei Jahren aufgelaufenen Inflationsrate und liege weit unter den Verteuerungen des Hamburger Mietenspiegels, erklärte der Vorstand der städtischen Wohnungsgesellschaft am Dienstag.
Nur jede vierte Wohnung der SAGA GWG wird in diesem Jahr teurer. Insgesamt etwas mehr als 30.000 Mieter müssen mit Erhöhungen rechnen, wie NDR 90,3 berichtete. Die ersten Mieter werden jetzt angeschrieben. Sie müssen bereits ab April mehr zahlen. Vorstandschef Lutz Basse sagte: "Über etwa 18.000 betroffene Wohnungen gerechnet, kommt eine durchschnittliche Erhöhung von zwölf Euro auf unsere Mieter zu. Das sind, wenn man so will, zweieinhalb Schachteln Zigaretten. Bei großen Wohnungen haben wir eine Kappung eingeführt. Die maximale Erhöhung dort beträgt 30 Euro."
Mit maximal 3,7 Prozent Aufschlag schöpft die SAGA GWG den neuen Mietenspiegel nicht aus. Erlaubt sind im Mittelwert Verteuerungen in Höhe von 5,8 Prozent. Zudem verzichtet das städtische Wohnungsunternehmen in Großwohnsiedlungen wie Steilshoop oder Osdorfer Born vorerst ganz auf Mietanhebungen. Man wolle die Mieter nicht überfordern und die soziale Mischung in den Quartieren halten, sagte Basse.
Nur in absoluten Ausnahmefällen wird die Miete um zehn Prozent erhöht. Zum Beispiel in der Friedensallee in Ottensen, wo die Quadratmeter-Miete nur 3,20 Euro beträgt. Ein privater Vermieter könnte dort glatt das Vierfache verlangen.