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25.000 kühle Wohnungen in Hamburgs Westen

Das Heizkraftwerk Wedel ist am Elbufer in Wedel zu sehen. © dpa Fotograf: Marcus Brandt Detailansicht des Bildes Der Rohrschaden in einem Kessel des Kraftwerks in Wedel ist inzwischen wieder behoben. Die frostigen Temperaturen haben am Montag erneut für Probleme in Hamburg gesorgt. Im Hamburger Westen konnten rund 25.000 Wohnungen und Büros nicht richtig beheizt werden, wie der Energiekonzern Vattenfall mitteilte. Betroffen waren Bewohner in den Stadtteilen Bahrenfeld, Altona und Eimsbüttel.

Rohrschaden im Kraftwerk Wedel behoben

Grund für die Probleme waren Risse in drei Rohren in einem Kessel im Heizkraftwerk Wedel. Bereits am Sonnabendabend war deshalb einer der beiden Kessel des Steinkohlekraftwerks ausgefallen. Der Schaden ist inzwischen repariert, sodass der Fernwärme-Engpass am Montagabend weitgehend überwunden war. Spätestens im Laufe der Nacht sollte die Wärme laut Vattenfall in allen betroffenen Wohnungen ankommen.

Nur noch 15 Grad in Wohnungen und Büros

Nach einem Schaden in einem Heizkraftwerk frieren viele Hamburger im Büro. © NDR Fotograf: M. Kiel Detailansicht des Bildes Auch in vielen Büros sank die Temperatur, sodass sich die Mitarbeiter dick anziehen mussten. Am Vormittag kühlten die betroffenen Wohnungen auf etwa 15 Grad ab. "In dieser Zeit ist der Wärmebedarf erfahrungsgemäß besonders hoch und es fehlen dann sieben Prozent an Versorgungsleistung", sagte ein Vattenfall-Sprecher. Die Haushalte wurden zwar weiter mit Fernwärme versorgt, allerdings hatte das Heizwasser nicht die notwendigen Temperaturen, um alle Wohnungen und Räume der Kunden auf 20 Grad Celsius zu erwärmen.

Das rund 50 Jahre alte Steinkohle-Kraftwerk in Wedel hat noch eine Laufzeit bis zur Heizperiode 2016/17. Es soll durch das neu gebaute Kohlekraftwerk Moorburg ersetzt werden, das voraussichtlich 2014 seinen Betrieb aufnehmen wird.

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