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So wie in dieser Computergrafik soll die alte Rindermarkthalle an der Feldstraße aussehen.
Der neue Hauptmieter der alten Rindermarkthalle an der Feldstraße in Hamburg-St. Pauli, die Handelskette Edeka, wird rund elf Millionen Euro in das Gebäude investieren. Wie NDR 90,3 am Montag berichtete, wird ein großer Teil der Summe zur Wiederherstellung der ursprünglichen Klinkerfassade gebraucht.
Drei Läden, ein Wochenmarkt, Räume für Stadtteilarbeit und ein belebter Platz davor: Viele dieser Wünsche für eine neuen Nutzung der Rindermarkthalle hatten auf einer 15 Meter langen Papierrolle gestanden, in den vergangenen Wochen aufgeschrieben von Anwohnern und Kritikern. Deren Anliegen würden mit der neuen Nutzung jetzt weitgehend erfüllt, sagte der Leiter des Bezirksamts Mitte, Markus Schreiber (SPD). "Wir haben 94 Wünsche auf der Wunschliste gezählt. Viele rankten sich um das Thema Einkaufen. Viele wünschten sich eine Markthalle, die wir jetzt auch bekommen. Da bin ich am meisten stolz drauf, dass es so eine Markthalle, wie es sie in Frankreich oder in Amerika gibt, jetzt auch in Hamburg geben wird", sagte Schreiber.
Dieses Konzept - ohne die umstrittene ursprünglich geplante Musikhalle - dürfte den Streit über die Neugestaltung der alten Rindermarkthalle beenden, so Schreiber. Er räumte lediglich ein, dass vielleicht nicht alle in die neuen Pläne einbezogen wurden. Schreiber: "Wir haben uns bemüht, vorher die Sanierungsbeiräte einzuladen. Wahrscheinlich haben wir den einen oder anderen vergessen. Aber ich glaube in der Sache sagen 85 Prozent das ist so jetzt in Ordnung."
Noch im September will sich der Bezirk bei einer öffentlichen Ausschusssitzung allen Fragen stellen. Vielleicht sogar in der Rindermartkhalle. Nach einem Blick in die freigeräumte sehr große Fläche ahne man die Möglichkeiten besser, sagte Schreiber.
Am Freitag war bekannt geworden, dass die alte Rindermarkthalle neu belebt werden soll. Mit Edeka, Aldi und Budnikowsky wurden Mietverträge über zehn Jahre abgeschlossen. Ziel ist es, nach der Schließung des Real-Marktes vor mehr als einem Jahr die Nahversorgung in dem Stadtteil zu verbessern. Außerdem soll es regelmäßig einen Wochenmarkt in und vor der Halle geben.